Peter Adamson

Peter Scott Adamson (* 10. August 1972) ist ein US-amerikanischer Historiker der antiken, mittelalterlichen und arabischen Philosophie.

Leben

Nach einem 1994 abgeschlossenen Studium am Williams College in Williamstown, Massachusetts, erwarb Adamson 2000 den Ph.D. in Philosophie an der University of Notre Dame, Indiana. Im Anschluss war er zunächst Lecturer (2000–2006), dann Reader (2006–2009) und schließlich Professor for Ancient and Medieval Philosophy (2009–2012) am King’s College London. 2012 wechselte er auf den Lehrstuhl für spätantike und arabische Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, um dort mit Christof Rapp und Oliver Primavesi die Münchener Schule für antike Philosophie zu leiten. Gleichzeitig hat er noch eine Teilprofessur am King’s College inne.

Forschungsschwerpunkte

Adamson arbeitet philosophiegeschichtlich interpretierend zur Rezeption des Aristoteles und des Neuplatonismus, hier besonders des Plotin in Gestalt der sogenannten Theologie des Aristoteles, in der arabischen Philosophie. Unter den arabischen Philosophen hat er insbesondere al-Kindī, al-Fārābī und der Schule von Bagdad, Avicenna und Averroes Arbeiten gewidmet, aber auch begriffsgeschichtliche Untersuchungen (etwa zu Ewigkeit, Willensfreiheit, Sein) vorgelegt.

Einem größeren englischsprachigen Publikum bekannt geworden ist er durch seinen wöchentlichen Podcast History of Philosophy Without Any Gaps sowie durch Auftritte vor allem in Audio-Medien.

Auszeichnungen

Schriften (Auswahl)

Monographien

Herausgeberschaften

Artikel und Rezensionen