Peter Aschoff

Peter Aschoff (* 1965 in Deutschland) ist ein deutscher evangelischer Theologe, Mitbegründer der Elia-Gemeinschaft in Erlangen, Autor und Vorreiter der Emerging Church-Bewegung in Deutschland.

Leben

Aschoff hat in Erlangen und Tübingen evangelische Theologie studiert und mit einer Arbeit über den lutherischen Theologen Gottfried Thomasius promoviert. Er war Mitbegründer, im Leitungsteam und auch der führende Kopf der Elia Gemeinschaft in Erlangen. Das ist eine eigenständige, junge Kirchgemeinde im evangelischen Dekanat von Erlangen. Aschoff war Mitbegründer und 1. Vorsitzender des Alpha Deutschland e. V. und Autor und Mitglied im Redaktionsteam der Zeitschrift Aufatmen, die im Bundes-Verlag in Witten erscheint. 2010 sprach er am ökumenischen Kirchentag über die weltweite Emerging Church-Bewegung und deren bunte Spiritualität. Ab dem 1. September 2018 war er Pfarrer an der Auferstehungskirche in Nürnberg-Zerzabelshof, seit Januar 2025 in der Kirchengemeinde St. Johannis im gleichnamigen Nürnberger Stadtteil.

Privates

Aschoff ist verheiratet mit Martina Aschoff und Vater von vier Kindern.

Kritik

Da sich Aschoff für eine Kontextualisierung des Evangeliums von Jesus Christus, für eine gemeinschaftliche Kirche und die Emerging-Church-Bewegung einsetzt, gerät er vor allem bei konservativen Evangelikalen in Kritik.

Werke

Als Alleinautor

Als Mitautor

Als Übersetzer

  • Miroslav Volf: Von der Ausgrenzung zur Umarmung: Versöhnendes Handeln als Ausdruck christlicher Identität. Francke, Marburg 2012. ISBN 978-3-86827-355-7 (Originaltitel: Exclusion and Embrace)

Einzelnachweise

  1. ↑ Predigt von Peter Aschoff
  2. ↑ Dokument Aschoff Oekumenischer Kirchentag 2010
  3. ↑ Abschied von Peter Aschoff – Website der Auferstehungsgemeinde Nürnberg Zerzabelshof. Abgerufen am 12. Februar 2025.
  4. ↑ Unsere Mitarbeitenden. Abgerufen am 12. Februar 2025.
  5. ↑ Wie biblischer Glaube in Deutschland verändert werden soll (Memento vom 8. August 2014 im Internet Archive). Website dominionismus
  6. ↑ Website narjesus
  7. ↑ Website theoblog