Peter Pessl (* 1. März 1963 in Frankfurt am Main), wuchs in Österreich auf und ist freier Schriftsteller und Radiokünstler.

Peter Pessl debütierte 1984 in Graz im Gangan Verlag mit „Splitter und Sporen“, einem schmalen weinroten Gedichtband, dem er einen Satz von Antonin Artaud programmatisch voranstellte: „Poesie ist zermalmte, flammende Vielheit.“ Damals zählte er zu den jungen Autoren der Literaturzeitschrift Perspektive, die sich um Petra Ganglbauer versammelten und stand mit Friederike Mayröcker und anderen Dichtern der Wiener Avantgarde in regem Briefwechsel.
In den späten 1980er-Jahren zog er sich mit Petra Ganglbauer auf ein Weingut in der Südsteiermark zurück und schrieb Erzählungen, die vorwiegend in den Verlagen Droschl und Ritter erschienen, sowie seit 1991 auch zahlreiche Hörstücke für das ORF Kunstradio. Für die Aufzeichnungen aus dem Himalaya bereiste er die Himalaya-Regionen in Indien, Tibet und Nepal. Der Tempel der Lu, das letzte dieser vier Bücher, erschien 2013. Er ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung und lebt heute in Wien und im Südburgenland.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pessl, Peter |
| KURZBESCHREIBUNG | freier Schriftsteller und Radiokünstler |
| GEBURTSDATUM | 1. März 1963 |
| GEBURTSORT | Frankfurt am Main |