Peter Rathert

Peter Rathert (* 9. Oktober 1938 in Oldenburg) ist ein deutscher Urologe.

Leben

Peter Rathert studierte Medizin an der Universität Göttingen mit der Promotion 1966. Er ist seit 1960 Mitglied der musischen Studentenverbindung AMV Albingia Kiel im SV. Er wurde 1976 Privatdozent an der TH Aachen und 1977 Chefarzt der Abteilung Urologie im Krankenhaus Düren. 1979 wurde er außerplanmäßiger Professor an der RWTH Aachen. 2003 ging er in den Ruhestand.

Rathert befasst sich mit urologischer Onkologie (Zytologie) und mit der Geschichte der Urologie. Er war bis 2008 Archivar der Deutschen Gesellschaft für Urologie sowie Gründer des Arbeitskreises Urinzytologie am Institut für Urinzytologie Düsseldorf.

Im Jahr 1999 erhielt er den Ritter von Frisch Preis, 2007 die Maximilian Nitze-Medaille, 1989 den Peter Bischoff Preis, 1996 den Hoechst-Marion-Roussel-Preis für Urologie und in den Jahren 1988, 1989, 1991 und 1993 den Paul Mellin Preis.

Schriften

Einzelnachweise

  1. ↑ Geburts- und Karrieredaten Kürschner, Deutscher Gelehrtenkalender 2009
  2. ↑ Verband Alter SVer (VASV): Anschriftenbuch Frühjahr 2012. Aachen 2012, S. 125.
  3. ↑ Was macht eigentlich ... Peter Rathert? In: Uro-News. Band 23. Springer Medizin, 12/2019, S. 22–23, doi:10.1007/s00092-019-3003-6.
  4. ↑ Preisträger Ritter von Fritzsch-Preis und Maximilian-Nutze-Medaille auf urologenportal.de 2020
  5. ↑ Träger des Vortragspreises der NRW GU e.V. – Paul Mellin Preis - (seit 1983) (Memento des Originals vom 20. September 2022 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., auf den Seiten der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Urologie
Personendaten
NAME Rathert, Peter
KURZBESCHREIBUNG deutscher Urologe
GEBURTSDATUM 9. Oktober 1938
GEBURTSORT Oldenburg (Oldb)