Strang absolvierte zwischen 1950 und 1954 in der Staatlichen Porzellanmanufaktur in Meißen eine Lehre zum Bossierer. Nach deren Abschluss blieb er zunächst in der Manufaktur tätig. Auf Einladung von Walter Arnold studierte er von 1955 bis 1960 an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Er spezialisierte sich auf das Modellieren von Plastiken.
Nach einer Studienreise nach Albanien kehrte er 1960 an die Meißener Porzellanmanufaktur zurück und war dort zunächst freischaffend, ab 1968 per Festanstellung Plastiker in der Entwicklungsabteilung. Von 1993 bis zu seiner Pensionierung diente er als künstlerischer Leiter und Chefplastiker der Manufaktur.
1975: Nationalpreis der DDRIII. Klasse (im Kollektiv; für seinen Anteil an der Bewahrung der traditionsreichen Meißner Porzellankunst und deren schöpferischer Weiterentwicklung).
2000: Sächsischer Verdienstorden, anlässlich seiner fünfzigjährigen Zugehörigkeit zur Porzellanmanufaktur Meißen
↑Karl-Heinz Weigelt, Sieglinde Weigelt, Gunter Weigelt:Medaillen aus Meissener Porzellan 1980–1983. Peter Strang Porzellanmodelleur. transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1987, ISBN 3-344-00091-8, S.505.