| Petersen-Graph | |
|---|---|
| Benannt nach | Julius Peter Christian Petersen |
| Größe | 10 Knoten, 15 Kanten |
| Eigenschaften | snark, kubisch. |
| Chromatische Zahl | 3 |
| Chromatischer Index | 4 |
| Knotenzusammenhang | 3 |
| Cliquenzahl | 2 |
| Schnittzahl | 2 |
| Chromatisches Polynom | |
| Charakteristisches Polynom | |
| LCF-Notation | {{{LCF}}} |
Der Petersen-Graph (benannt nach dem dänischen Mathematiker Julius Petersen) ist ein 3-regulärer (also kubischer) Graph mit 10 Knoten. Das bedeutet, dass jeder der Knoten drei Nachbarn hat, die Gradfolge ist also (3,3,3,3,3,3,3,3,3,3). Der Petersen-Graph ist in der Graphentheorie ein oft verwendetes Beispiel und Gegenbeispiel. Er tritt auch in der tropischen Geometrie auf.
Eigenschaften des Petersen-Graphen:


Der Petersen-Graph hat eine chromatische Zahl von 3, d. h. die Knoten müssen mit mindestens 3 Farben gefärbt werden, sodass jeweils zwei benachbarte Knoten unterschiedliche Farben haben. Der chromatische Index ist 4, d. h. man benötigt mindestens 4 Farben um alle Kanten so einzufärben, dass die inzidente Kanten jedes Knoten paarweise verschiedene Farben haben. Da der Petersen-Graph brückenlos und kubisch ist, aber einen chromatischen Index von 4 besitzt, zählt der Petersen-Graph zu den sogenannten Snark-Graphen. Er ist der kleinste und von 1898 bis 1946 der einzige Graph, für den diese Eigenschaft nachgewiesen wurde.