Phantosmie

Phantosmie ist die Geruchswahrnehmung in Abwesenheit einer entsprechenden Reizquelle (Riechstoffe).

Phantosmie tritt nach Infektionen oder als Folge eines Traumas auf. Die Geruchswahrnehmung wird dabei meist als unangenehm empfunden. Sie bildet sich oft langfristig (Jahre) zurück.

Die Phantosmie ist ein neurophysiologisches Krankheitssymptom, dessen Ursache bisher ungeklärt ist. Sie ist eine olfaktorische (den Geruch betreffende) Halluzination, also eine trughafte (täuschende) Sinneswahrnehmung ohne Reizursache.

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ S2-Leitlinie Riechstörungen (mit Algorithmus) der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie. In: AWMF online (Stand 2023)
  2. ↑ Anatomie und Physiologie der verschiedenen chemorezeptiven Systeme im Nasen-Rachenraum. Übersichtsartikel zu Riechstörungen. (Memento vom 30. Januar 2012 im Internet Archive) Technische Universität Dresden; abgerufen am 16. Dez. 2009.