| Phasiops flavus | ||||||||||||
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Phasiops flavus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Phasiops | ||||||||||||
| Coquillett, 1899 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Phasiops flavus | ||||||||||||
| Coquillett, 1899 |
Phasiops flavus ist ein Zweiflügler aus der Familie der Raupenfliegen (Tachinidae). Die Art wurde 1899 von dem US-amerikanischen Entomologen Daniel William Coquillett erstbeschrieben und der neu eingeführten Gattung Phasiops zugeordnet. Das lateinische Art-Epitheton flavus bedeutet „gelb“. Der Gattungsname Phasiops setzt sich aus den Wortteilen Phasi (bezugnehmend auf die Gattung Phasia) und ops (altgriechisch für „Auge“ oder „Gesicht“) zusammen. Die monotypische Gattung Phasiops wird der Tribus Dexiini innerhalb der Unterfamilie Dexiinae zugeordnet.
Es handelt sich um etwa 10 mm lange beborstete Fliegen. Coquillett (1899) beschrieb die neue Art und Gattung anhand eines Männchens und eines Weibchens wie folgt. Die Fliegen sind überwiegend gelb gefärbt. Das Stirnband (Frontalvitta) der Weibchen ist gelblich-braun, die Behaarung und Borsten schwarz. Die Stirn der Männchen ist an der schmalsten Stelle nicht breiter als der Durchmesser des untersten Punktauges (Ocellus), das Stirnband in der oberen Hälfte fast verschwunden. Die Stirn ist bei den Weibchen etwas breiter als ein Auge. Die Stirnborsten reichen bis zur Fühlerbasis herab. Bei den Weibchen sind vier Paare Orbitalborsten vorhanden, bei den Männchen fehlen diese. Die Fühler reichen nicht bis zur Gesichtsmitte. Das dritte Fühlerglied ist anderthalbmal so lang wie das zweite. Die längsten Haare der Arista (Fühlerborste) sind etwa doppelt so lang wie deren größter Durchmesser an der Basis. Das Gesicht ist unten stark zurückweichend. Die Seiten sind kahl. Der Mittelkiel ist sehr hoch. Die Vibrissen (Backenborsten) sitzen in einem Abstand von mehr als der Länge des zweiten Fühlerglieds über dem Mundrand mit zwei oder drei Borsten darüber. Die Gesichtsleisten sind bogenförmig, im Bereich der Vibrissen weit voneinander entfernt. Die Wangen sind bei den Männchen zwei Fünftel, bei den Weibchen zwei Drittel so breit wie die Augenhöhe. Die Augen sind kahl. Der Rüssel ist ziemlich schlank, der Teil jenseits des Basalgelenks weniger als ein Viertel der Kopfhöhe lang. Die Labella (äußerer Teil des Labiums) sind klein. Die Taster sind fast linear und ziemlich kurz. Der Körper der Fliegen ist mattglänzend, dünn grau bereift. Der Thorax weist vier Paare postsuturaler Dorsozentralborsten und zwei oder drei Sternopleuralborsten auf. Das zweite und dritte Abdominalsegment haben Randborsten. Das Hypopygium der Männchen ist hervortretend und unter den Hinterleib gekrümmt. Die Flügel sind hyalin, bei den Weibchen stark gelblich getönt. Die Flügeladern sind kahl. Die hintere Querader befindet sich fast auf Höhe der Mitte zwischen der kleinen Querader und dem Knick der vierten Längsader. Letztere ist bogenförmig verlaufend, die Endzelle offen und nahe der äußersten Flügelspitze mündend. Die Calyptrae (Flügelschüppchen) sind gelb. Die hinteren Tibien (Schienen) sind nicht bewimpert. Die Pulvilli (Haftlappen) der Männchen sind stark verlängert.
Phasiops flavus kommt im östlichen Nordamerika vor. Das Vorkommen liegt in den Vereinigten Staaten und erstreckt sich im Norden von Illinois bis nach New York, New Jersey und Maryland sowie im Süden von Louisiana bis nach Florida.
Phasiops flavus ist ein Endoparasitoid von Bremsen (Tabanidae). Es werden weiterhin Schmetterlingsraupen aus der Familie Crambidae als Wirte genannt.