Phil Hubbe

Phil Hubbe (* 1966 in Haldensleben) ist ein deutscher Cartoonzeichner.

Leben

Der Magdeburger arbeitete nach einem abgebrochenen Mathematikstudium als Schichtarbeiter in einem Keramikwerk und als Wirtschaftskaufmann. 1985 erkrankte er beim Grundwehrdienst in der Nationalen Volksarmee an Multipler Sklerose; die richtige Diagnose wurde aber erst drei Jahre später gestellt.

Seit 1992 hat er das Zeichnen zu seinem Hauptberuf gemacht und befasst sich dabei oft humorvoll mit dem Thema Behinderung. Gerade aus dem Bereich der selbst von Behinderungen betroffenen Menschen erhält er überwiegend positive Rückmeldungen. Mit seinen Zeichnungen war Hubbe ab 2001 an diversen Ausstellungen beteiligt und wurde mehrfach ausgezeichnet: 3. Preis beim Deutschen Preis für die politische Karikatur (2002), Hertie-Preis für Engagement und Selbsthilfe (2006), Medien-Preis der Amsel-Stiftung (2014), Mosaik-Inklusionspreis (2017), Käte-Hammersen-Preis der DMSG (2022).

Er arbeitet für über 20 Tageszeitungen und Zeitschriften, ferner gestaltete er Postkarten, den „Handicap-Kalender“ und hat mehrere Cartoonbände veröffentlicht.

Phil Hubbe ist verheiratet und hat eine Tochter.

Werke

Einzelnachweise

  1. ↑ Süddeutsche Zeitung: Kein Humor bedeutet auch Ausgrenzung. Abgerufen am 11. Juli 2025.
  2. ↑ Hahn-Heinrichs, Andreas (Hrsg.): Wieselflink 03/06. Oldenburg 2006, S. 11.
Personendaten
NAME Hubbe, Phil
KURZBESCHREIBUNG deutscher Cartoonzeichner
GEBURTSDATUM 1966
GEBURTSORT Haldensleben