Philipp Gurt

Philipp Gurt (2023)

Philipp Gurt (* 9. Januar 1968 in Chur) ist ein Schweizer Schriftsteller.

Werk und Leben

Philipp Gurt schreibt seit 2005 Kriminalromane. 2016/2017 wurde er durch seinen Bestseller Schattenkind und den Dokumentarfilm des Schweizer Fernsehens Vom Schattenkind zum Erfolgsautor schweizweit bekannt. Er erhielt dafür den Schweizer Autorenpreis. In Schattenkind setzt er sich dafür ein, dass missbrauchte Kinder in der Schweiz eine Stimme erhalten. Gurt, der als siebtes von acht Kindern einer finanziell benachteiligten Familie in Graubünden geboren wurde und seine ersten vier Lebensjahre in Maladers verbrachte, erzählt in dieser Autobiografie von seinen Kindheits- und Jugendjahren. Wegen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen wurden 1972 alle acht Kinder voneinander getrennt. Aufgrund seines gesellschaftlichen und politischen Engagements hat sich die Bündner Regierung, namentlich Regierungsrat Jon Domenic Parolini, im November 2017 im Rahmen eines Gedenkanlasses bei allen Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen (bis ins Jahr 1981) entschuldigt. Am 9. November 2018 wurde der Platz des Gedenkens (Waldhausstall in Chur Prasserie) eingeweiht.

Schattenkind und viele seiner Kriminalromane figurierten mehrere Wochen auf dem 1. Platz von Bestsellerlisten des SBVV.

Bücher

Reihe Giulia de Medici

Reihe Landjäger Caminada

Reihe Corina Costa

Weitere Romane

Biographien

Theater

Auszeichnungen/Preise

Commons: Philipp Gurt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Vom Schattenkind zum Erfolgsautor. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF), 19. Januar 2017, abgerufen am 2. Mai 2017 (Schweizer Hochdeutsch, schweizerdeutsch).
  2. ↑ GfK Entertainment verleiht Schweizer Autorenpreis an Philipp Gurt. In: BuchMarkt. 15. Februar 2017, abgerufen am 2. Mai 2017.
  3. ↑ Ort der Erinnerung Prasserie Chur. Website des Kantons Graubünden (PDF; 615 kB).
Personendaten
NAME Gurt, Philipp
KURZBESCHREIBUNG Schweizer Autor
GEBURTSDATUM 9. Januar 1968
GEBURTSORT Chur