
Philipp Gurt (* 9. Januar 1968 in Chur) ist ein Schweizer Schriftsteller.
Philipp Gurt schreibt seit 2005 Kriminalromane. 2016/2017 wurde er durch seinen Bestseller Schattenkind und den Dokumentarfilm des Schweizer Fernsehens Vom Schattenkind zum Erfolgsautor schweizweit bekannt. Er erhielt dafür den Schweizer Autorenpreis. In Schattenkind setzt er sich dafür ein, dass missbrauchte Kinder in der Schweiz eine Stimme erhalten. Gurt, der als siebtes von acht Kindern einer finanziell benachteiligten Familie in Graubünden geboren wurde und seine ersten vier Lebensjahre in Maladers verbrachte, erzählt in dieser Autobiografie von seinen Kindheits- und Jugendjahren. Wegen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen wurden 1972 alle acht Kinder voneinander getrennt. Aufgrund seines gesellschaftlichen und politischen Engagements hat sich die Bündner Regierung, namentlich Regierungsrat Jon Domenic Parolini, im November 2017 im Rahmen eines Gedenkanlasses bei allen Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen (bis ins Jahr 1981) entschuldigt. Am 9. November 2018 wurde der Platz des Gedenkens (Waldhausstall in Chur Prasserie) eingeweiht.
Schattenkind und viele seiner Kriminalromane figurierten mehrere Wochen auf dem 1. Platz von Bestsellerlisten des SBVV.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gurt, Philipp |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Autor |
| GEBURTSDATUM | 9. Januar 1968 |
| GEBURTSORT | Chur |