| Brandkräuter | ||||||||||||
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Strauchiges Brandkraut (Phlomis fruticosa) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Phlomis | ||||||||||||
| L. |
Brandkräuter (Phlomis) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).

Die Phlomis-Arten wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen, Halbsträucher oder Sträucher. Stängel und Blätter sind mehr oder weniger dicht filzig behaart mit sternartigen oder bäumchenförmigen Trichomen; Drüsenhaare sind bei einigen Arten vorhanden.
Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind ungeteilt. Der Blattrand ist ganzrandig oder gekerbt-gezähnt.
Jeweils wenige bis viele Blüten stehen in dicht- bis voneinander entfernt stehenden Scheinquirlen. Wenn Deckblätter vorhanden sind, dann sind sie pfriemlich bis eiförmig. Die Halbquirle sind in der Regel nicht gestielt. Die Blüten sind meist sitzend.
Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind röhrig bis röhrig-glockigförmig verwachsen. Der Kelch besitzt fünf bis zehn Nerven und endet in fünf gleichen oder ungleichen Kelchzähnen. Die gelbe, rosa-, purpurfarbene oder weiße Krone ist zygomorph und deutlich zweilippig. Die Oberlippe ist helmförmig gewölbt und ausgerandet. Die Unterlippe ist abstehend, dreilappig mit einem großen Mittellappen und zwei kleinen, stumpfen Seitenlappen. Von den vier Staubblättern sind zwei kürzer, zwei länger. Sie tragen unterhalb der Mitte ein abwärts gerichtetes Zähnchen. Sie sind kürzer als die Kronröhre oder überragen sie, ragen dabei jedoch nicht über die Oberlippe hinaus. Alle vier Staubblätter sind fruchtbar. Die Narbenäste sind ungleich.
Die Teilfrüchte der Klausenfrucht sind dreikantig eiförmig mit stumpfem Ende und kahler oder behaarter Oberfläche.









Die Gattung Phlomis gehört zur Tribus Lamieae in der Unterfamilie Lamioideae innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae).
Es gibt etwa 91 Phlomis-Arten:
Nicht mehr zur Gattung Phlomis gehört unter anderem: