Pi Radio

Pi Radio
Hörfunksender (nichtkommerziell)
Empfang analog terrestrisch & Webradio
Empfangsgebiet Berlin, Brandenburg
Sendestart 22. Mai 2010
Eigentümer Pi-Radio e. V.
Liste von Hörfunksendern
Website

Pi Radio ist ein nichtkommerzielles Freies Radio aus Berlin. Terrestrisch ist das Radioprogramm in Berlin und Potsdam auf der UKW-Frequenz 88,4 MHz und der 90,7 MHz empfangbar und im Internet auch via Livestream.

Geschichte

Die Geschichte Pi Radios beginnt Anfang der 1990er Jahre. Einige noch heute bei Pi Radio aktive Sendemacher fingen mit Piratenradio an.

1995 wurde auf Initiative des Landesverbandes Freier Radios Berlin-Brandenburg der Verein Pi-Radio e. V. gegründet – ein Zusammenschluss verschiedener Freier Radio-Gruppen, kultureller Initiativen und interessierter Einzelpersonen. Gründungsgruppen waren u. a. Radio Kabelbrand, Radio P, Radio 100.000, Klangwerk und ehemalige Mitarbeiter von Radio 100 und DT64.

Pi-Radio sendete bis Ende 1995 einen wöchentlichen Vier-Stunden-Block auf dem Offenen Kanal Berlin. Im Oktober 1995 organisierte der Verein die Berliner Unabhängigen Radio Nächte (B.U.R.N.), ein 48-stündiges Modellprogramm auf der Veranstaltungsfrequenz 94,8 MHz, verbunden mit Konzerten in 11 Berliner Clubs. Im Jahr 1996 und im Frühjahr 1997 veranstaltete Pi-Radio Hörfunk-Events auf öffentlichen Plätzen, bei denen die Programminhalte und Arbeitsweise von Freien Radios vorgestellt wurden. Im neuen Jahrtausend beteiligte sich Pi-Radio an der Kampagne für ein Freies Radio, führte Kulturveranstaltungen, Podiumsdiskussionen, Unterschriftensammlungen und Partys durch.

Da die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) in absehbarer Zeit keine eigenständige Sendelizenz an ein Freies Radio in Berlin-Brandenburg vergibt, wurden mehrere Veranstaltungslizenzen vom Verein Piradio e. V. und der Initiative Radiopiloten initiiert, beantragt und durchgeführt.

Sendungen (Auswahl)

Partnerschaften bzw. Mitgliedschaften

Empfang

Das Programm kann flächendeckend in Berlin und Teilen Brandenburgs über UKW empfangen werden. Folgende regionale Frequenzen werden verwendet:

Gleichzeitig ist das Programm weltweit über Internet zu empfangen.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Till Schröder: Versteckspiel über Dächern. In: Berliner Zeitung. Mai 2000 (online).
  2. ↑ Mirko Seeling: Ernstfall ist, wenn die Bullen kommen. In: Spiegel Online. 30. April 1999 (online).
  3. ↑ Viola Prüschenk: Die Luft gehört der Regierung. In: taz. 17. April 1998, S. 23 (Interview mit Jens Groeger von Pi-Radio).
  4. ↑ Martin Busche: Nur Kommerz auf Megahertz. In: Jungle World. 22. Juli 1998. online (Memento vom 25. Februar 2014 im Internet Archive)
  5. ↑ Liste von Veranstaltern. Die Radiopiloten, abgerufen am 17. Januar 2012.
  6. ↑ Senderfotos: Berlin-Schöneberg, abgerufen am 23. Mai 2016.
  7. ↑ Medienanstalt Berlin-Brandenburg: Nichtkommerzielles Radio für Berlin - Medienrat beschließt Konzeption zur Nutzung der Hörfunkfrequenzen 88,4 MHz und 90,7 MHz (Memento vom 14. Mai 2010 im Internet Archive), abgerufen am 21. Mai 2010.