| Piaranthus | ||||||||||||
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Piaranthus geminatus | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Piaranthus | ||||||||||||
| R.Br. |
Die Piaranthus sind eine Pflanzengattung der Unterfamilie Asclepiadoideae, die der Familie Hundsgiftgewächse (Apocynaceae) zugerechnet wird.
Die Gattung Piaranthus umfasst kleine, stammsukkulente Formen mit plagiotropen Trieben und rasenförmigem Wuchs. Die Triebe sind kugelig oder zylindrisch (1–6 cm × 0,8–2 cm) mit einem vier- oder fünfkantigen Querschnitt. Die sehr kleinen (etwa 1 mm) Laubblätter sind dreieckig und fallen schnell ab.
Der Blütenstand entwickelt sich an der Seite der Stämmchen und umfasst ein bis zehn Blüten, die sich mehr oder weniger gleichzeitig öffnen. Die Blüte misst 6–42 mm im Durchmesser. Die fünf Kronblätter sind sternförmig mit freien Kronenzipfeln oder glockenförmig verwachsen mit kurzen Kronenzipfeln. Die Kronenzipfel sind außen grün, innen gelblich, cremegelb, elfenbeinfarben bis weißlich mit roten oder rotbraunen Punkten oder Bändern. Sie sind kahl, papillös oder mit kurzen Haaren versehen. Die Nebenkrone ist intensiv gelb.
Die paarigen Balgfrüchte messen jeweils 6–14 cm in der Länge und 4–8 mm im Durchmesser und enthalten bis zu 130 Samen.
Das Vorkommen der Gattung ist auf Namibia und Südafrika beschränkt.



Piaranthus wurde 1809 von Robert Brown in Memoirs of the Wernerian Natural History Society Band 1 Seite 23 erstbeschrieben.
Meve (in Albers & Meve) verzeichnet sieben Arten (mit je zwei Unterarten und Varietäten). Nach WCSP durch R. Govaerts sind es nun neun Arten: