Pierre Jourda

Pierre Jourda (* 20. November 1898 in Narbonne; † 27. April 1978 in Montpellier) war ein französischer Romanist und Literaturwissenschaftler.

Leben und Werk

Jourda machte 1916 in Paris Abitur und anschließend Kriegsdienst. 1922 bestand er die Agrégation (Lettres) und wurde für ein Jahr Gymnasiallehrer in Tourcoing. Von 1923 bis 1925 arbeitete er am Institut français in Florenz und als Stipendiat der Fondation Thiers. Von 1925 bis 1927 war er Gymnasiallehrer in Cahors, von 1927 bis 1934 in Montpellier. 1930 habilitierte er sich in Paris mit den beiden Thèses Marguerite d'Angoulême, duchesse d'Alençon, reine de Navarre,1492-1549. Étude biographique et littéraire (2 Bde., Paris 1930, Genf 1978) und Répertoire analytique et chronologique de la correspondance de Marguerite d'Angoulême, duchesse d'Alençon, reine de Navarre,1492-1549 (Paris 1930, Genf 1973). 1934 wurde er Maître de conférences an der Universität Montpellier. Von 1936 bis 1969 war er ebenda (als Nachfolger von Joseph Vianey, 1864–1939) Inhaber des Lehrstuhls für französische Literatur und von 1957 bis 1966 auch Dekan.

Jourda war Ehrendoktor der Universitäten Birmingham, Bologna und Lissabon. Er war Generalsekretär der Akademie der Wissenschaften von Montpellier und Träger mehrerer Auszeichnungen. An der Universität Montpellier wurde ein Hörsaal nach ihm benannt, in Narbonne eine Straße.

Weitere Werke

Monographien

Herausgabe

Literatur

Personendaten
NAME Jourda, Pierre
KURZBESCHREIBUNG französischer Romanist und Literarhistoriker
GEBURTSDATUM 20. November 1898
GEBURTSORT Narbonne
STERBEDATUM 27. April 1978
STERBEORT Montpellier