Pietro Pinton

Pietro Pinton (* 9. Juli 1850 in Padua; † 1. Dezember 1897 in Rom) war ein italienischer Historiker. Er war promovierter Jurist und Professor für Geschichte an den Scuole tecniche di Oderzo sowie freier Dozent für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Padua. Zudem übersetzte er historische Werke vom Deutschen ins Italienische.

Leben

Pinton wurde in eine aus Irland zugewanderte Familie geboren. Als junger Mann schloss er sich Garibaldi an, unterrichtete in Palermo, Catania, Teramo und Rom an Schulen (1887–1894). Danach lehrte er an der Philosophischen Fakultät der Universität seiner Heimatstadt.

Sein Schwerpunkt lag einerseits auf dem Frühmittelalter (Völkerwanderung, frühe Päpste, Langobarden, Venezianer), andererseits auf der Geschichte von Piove di Sacco.

Pinton war Mitglied in der Società Geografica Italiana und der Deputazione di Storia Patria per le Venezie. In Padua wurde 1969 zu seinem Gedenken eine Straße nach ihm benannt, ebenso wie in Piove di Sacco.

Werke (Auswahl)

Literatur

Anmerkungen

  1. ↑ Ermanno Orlando: Medioievo, fonti, editoria. La Deputazione di storia patria per le Venezie (1873–1900), Florenz 2016, S. 100 (online, PDF).
  2. ↑ So etwa August Friedrich Gfrörer: Storia di Venezia dalla sua fondazione all'anno 1084 di A. F. Gfrörer (übersetzt von Pietro Pinton, Teil 1), in: Archivio Veneto 13 (1877) 79-349 (Digitalisat, S. 78 f.).
  3. ↑ Giovanni Saggiori: Padova nella storia delle sue strade, Padua 1972, S. 275.
  4. ↑ R. Kukula, Karl J. Trübner (Hrsg.): Minerva: Jahrbuch der gelehrten Welt, Band 3, Jahrgang 1893–1894, S. 508.
  5. ↑ Seine Hauptwerke, neben der Quellenedition, waren La città della pieve dei Saccensi (1893) und Idrografia e toponomastica dell’antica Saccisica (1894).
Personendaten
NAME Pinton, Pietro
KURZBESCHREIBUNG italienischer Mediävist
GEBURTSDATUM 9. Juli 1850
GEBURTSORT Padua
STERBEDATUM 1. Dezember 1897
STERBEORT Rom