| Strukturformel | |||||||||||||||||||
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| Allgemeines | |||||||||||||||||||
| Name | Pinakol | ||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C6H14O2 | ||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farblose Täfelchen | ||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||||||||
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| Eigenschaften | |||||||||||||||||||
| Molare Masse | 118,17 g·mol−1 | ||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | ||||||||||||||||||
| Dichte |
0,97 g·cm−3 | ||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
40–43 °C | ||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
174 °C | ||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
wenig löslich in kaltem, gut in heißem Wasser, Diethylether und Ethanol | ||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||||||||
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| MAK |
3380 mg·kg−1 (Maus, oral) | ||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||||||||
Pinakol (von griechisch pinákion, ‚Täfelchen‘), früher auch Pinakon genannt, ist eine organische Verbindung aus der Gruppe der Alkandiole. Die zwei Hydroxygruppen stehen im Pinakol an benachbarten Kohlenstoffatomen (in vicinaler Stellung). Pinakole kann man durch eine Pinakol-Kupplungs-Reaktion aus Ketonen oder Aldehyden erzeugen, wobei Radikalanionen als Zwischenprodukte auftreten.
Die Verbindung wurde 1862 erstmals vom französischen Chemiker Charles Friedel hergestellt.
Pinakol kann durch eine Pinakol-Kupplung aus Aceton hergestellt werden.

Ausgehend vom Pinakol werden allgemein Verbindungen mit der Struktur R1R2C(OH)C(OH)R3R4 (mit den Resten R1 bis R4, wobei die beiden OH-Gruppen an benachbarten Kohlenstoffatomen liegen) als Pinakole (substituierte 1,2-Diole) bezeichnet. Pinakole können säurekatalysierte Pinakol-Umlagerungen zu Pinakolonen eingehen.
Beispiele für abgeleitete Verbindungen:
Verwendet wird Pinakol als: