Bertelli war in den Jahren von 1960 bis 1986 Stahlarbeiter in einem Werk seiner Heimatstadt. Er begann, angeregt durch Pier Paolo Pasolini, den Strukturwandel in Piombino zu fotografieren. Hierbei nahm er sich der Menschen der Stadt an und wurde zum Straßenfotografen. Seit Beginn der 1980er Jahre ist er als Autor bekannt, der sich mit Perioden und Personen der Filmgeschichte befasste. Andere Veröffentlichungen sind Ergebnisse seiner Reisen um das Mittelmeer und nach Afrika.
Im Jahre 2002 wurde er von der Regionalregierung der Toskana beauftragt, unter dem Titel La Toscana del lavoro Menschen an ihrem Arbeitsplatz zu fotografieren und so unter anderem auch den Strukturwandel der Region zu dokumentieren.
Filme über den Fotografen
1993: Jürgen Czwienk: Pino Bertelli. Fotografare con i piedi (Fotografieren mit den Füssen).
Kurzfilm von Bruno Tramontano: Adoro solo l’oscurita e le ombre.