
Pippa Hayward (* 23. Mai 1990 in Dunedin) ist eine ehemalige neuseeländische Hockey-Nationalspielerin und heutige Sportfunktionärin.
Hayward begann 2008 ein Studium der Rechtswissenschaften an der University of Canterbury, konnte ihre Studien wegen ihrer parallel verlaufenden Hockey-Karriere nur in geringem Umfang vorantreiben. 2012 debütierte sie für die neuseeländische Hockeynationalmannschaft der Damen und gehörte fortan fest zu deren Kader. 2016 nahm sie mit Neuseeland an den Olympischen Sommerspielen teil. Hier scheiterte sie mit ihrer Mannschaft im Halbfinale am späteren Olympiasieger aus dem Vereinigten Königreich und verlor in der Folge auch das Spiel um die Bronzemedaille gegen die deutsche Mannschaft. 2018 gewann Hayward mit Neuseeland bei den Commonwealth Games die Goldmedaille und beendete anschließend ihre Hockeykarriere. Insgesamt hatte sie 158 Spiele für Neuseeland absolviert.
Ende 2018 schloss Hayward nach einem Wechsel an die University of Auckland ihr Jurastudium ab und wurde zur neuseeländischen Anwaltschaft zugelassen. In der Folge praktizierte sie in Neuseeland als Rechtsanwältin. 2020 wurde sie zum Mitglied des neuseeländischen Sportgerichtshofs ernannt. Inzwischen ist sie außerdem Geschäftsführerin des neuseeländischen Netball-Spielerverbands und des neuseeländischen Leichtathletikverbands.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hayward, Pippa |
| KURZBESCHREIBUNG | neuseeländische Hockeyspielerin und Sportfunktionärin |
| GEBURTSDATUM | 23. Mai 1990 |
| GEBURTSORT | Dunedin |