| Pleurozia | ||||||||||||
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Pleurozia | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Unterklasse | ||||||||||||
| Metzgeriidae | ||||||||||||
| W.Frey & Stech | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Ordnung | ||||||||||||
| Pleuroziales | ||||||||||||
| Schljakov | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Pleuroziaceae | ||||||||||||
| Müll.Frib. | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Pleurozia | ||||||||||||
| Dumort. |
Pleurozia ist eine Moos-Gattung in der Unterklasse Metzgeriidae der Klasse Jungermanniopsida. Sie enthält 11 Arten, die bis auf eine hauptsächlich als Epiphyten in feuchten, tropischen Bergwäldern vorkommen.
Die relativ kräftigen, olivgrünen bis purpurfarbenen oder oft weinroten, kriechenden bis aufsteigenden Pflanzen sind zweizeilig beblättert. Die Flankenblätter sind in Oberlappen und Unterlappen geteilt. Die Oberlappen sind von der Form her breit oval bis rund. Vorne sind sie abgerundet oder seicht ausgerandet. Der Blattrand kann ganzrandig bis leicht unregelmäßig gezähnt sein. Die Ausbildung des Unterlappens der Flankenblätter bei den Moosen dieser Gattung sehr charakteristisch: Die Unterlappen sind sack- oder muschelförmig ausgehöhlt. Die Öffnung dieser Höhlung ist reusen- oder trichterartig nach innen gewölbt und mit einer Klappe versehen. Außerdem befinden sich im Unterlappen noch zwei Schlitze. Damit gehört der Unterlappen der Pleurozia-Pflanzen zu den kompliziertesten Blattausbildungen bei den Moosen.