Podaleirios (altgriechisch Ποδαλείριος Podaleírios) ist in der griechischen Mythologie einer der heilkundigen Söhne des Asklepios und der Epione oder der Lampetia.
Zusammen mit seinem ebenfalls in der Heilkunde erfahrenen Bruder Machaon nahm er, dem Ruf der Atriden Agamemnon und Menelaos folgend, mit 30 thessalischen Schiffen am Zug nach Troja teil und war dort einer der Ärzte der Griechen, aber auch tapferer Mitkämpfer. Beide hatten auch zu den Bewerbern um Helenas Ehe gehört.
Podaleirios, der den Wahnsinn des Aias an seinen brennenden Augen erkannte, begleitete nach Trojas Zerstörung Kalchas bis zu dessen Tod in Kolophon und ließ sich dann in Karien nieder.