Pointer-Syndrom

Klassifikation nach ICD-10
Q87.5 Sonstige angeborene Fehlbildungssyndrome mit sonstigen Skelettveränderungen
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ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Das Pointer-Syndrom ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit den Hauptmerkmalen Skelettfehlbildung, Kamptodaktylie, Gesichtsdysmorphie und Trinkschwierigkeiten.

Synonyme sind: Skeletal abnormalities, camptodactyly, facial anomalies, and feeding difficulties

Die Bezeichnung wurde von den Autoren der Erstbeschreibung aus dem Jahre 1997 durch den US-amerikanischen Humangenetiker A.H.M. Mahbubul Huq und Mitarbeiter vorgeschlagen.

Verbreitung

Bislang wurde nur eine Familie beschrieben, die Vererbung erfolgt autosomal-rezessiv.

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:

Diagnostik

Im Röntgenbild metaphysäre Verbreiterung, Osteopenie, Kampomelie (Verbiegung der Ober- und Unterschenkel), endostale Hyperostose, Frakturneigung.

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 Rare Diseases
  2. 1 2 3 A. H. Huq, R. M. Braverman, F. Greenberg et al.: The Pointer syndrome: a new syndrome with skeletal abnormalities, camptodactyly, facial anomalies, and feeding difficulties. In: American Journal of Medical Genetics. Bd. 68 Nr. 2, 1997, s. 225-30. PMID 9028464