Polling (Informatik)

Polling ist in der Informatik der Ausdruck für eine zyklische Abfrage, die den Status von Hard- oder Software oder das Ereignis einer Wertänderung ermittelt.

Verwendung

Hardware, deren Status benötigt wird, besteht häufig aus Ports elektrischer Schaltungen, Schnittstellen oder externen Geräten. Software-Zustände, die häufig abgefragt werden, sind Dateisperren auf anderen Rechnern oder Semaphore.

Ein möglicher Zweck des Pollings ist das aktive Warten auf Zustandsänderungen, auch Spinning genannt. Eine andere Form ist die Abfrage jeweils einmal in einem Abtastzyklus, oder die Abfrage nach jeweils einer anderen Aktivität.

Beispiele für die Nutzung von Polling sind der Sendeaufruf und der Hotfolder.

Vor- und Nachteile

Polling ist unter folgenden Bedingungen sinnvoll:

Nachteile:

Alternativen

Zu Polling gibt es folgende Alternativen (meistens dem Konzept Inversion of Control folgend), deren Einsatzmöglichkeiten jeweils von den Hard- und Softwaregegebenheiten abhängen:

Nachteil der meisten dieser Alternativen ist, dass dies Techniken der parallelen Programmierung sind, und damit potentielle Risiken und erhöhte Komplexität gegenüber dem explizit seriellen Polling haben.

Literatur