Pontus Leander

Grab Pontus Leanders auf Capri

Pontus Adalbert Leander (* 18. September 1872 in Holsljunga, Gemeinde Svenljunga (Schweden); † 12. August 1935 auf Capri (Italien)) war ein schwedischer Orientalist und Semitist.

Leander studierte von 1897 bis 1903 bei Professor Heinrich Zimmern in Leipzig sowie bei Professor Peter Jensen in Marburg. 1903 verteidigte er seine Doktorarbeit über sumerische Leihwörter im Akkadischen an der Universität Uppsala und wurde dort im selben Jahr Lektor für Assyriologie.

Besonders relevant ist Leanders Arbeit zur hebräischen Grammatik. 1910 wurde er zum Lektor für „Assyrisch“ und Hebräisch in Lund ernannt. Von 1917 bis zu seinem Tod war er Professor für Semitische Sprachen an der Universität Göteborg.

Viele von Leanders Schriften sind in deutscher Sprache erschienen. Mit Hans Bauer zusammen verfasste er 1922 die Historische Grammatik der hebräischen Sprache des Alten Testamentes.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Pontus A Leander. In: Svenskt biografiskt lexikon (Auszug: Band 22 (1977–1979), S. 410). Abgerufen am 8. September 2017.
  2. 1 2 Jakob Andersson: Do Not Study Assyrian! A Survey of Swedish Assyriological and Ancient Near Eastern Researchers ca. 1760 – 2000. In: Mattias Karlsson (Hrsg.): The Rod and Measuring Rope. Festschrift for Olof Pedersén. Harrassowitz, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-447-11224-6, S. 9–10.
Personendaten
NAME Leander, Pontus
ALTERNATIVNAMEN Leander, Pontus Adalbert (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG schwedischer Orientalist und Semitist
GEBURTSDATUM 18. September 1872
GEBURTSORT Holsljunga, Gemeinde Svenljunga (Schweden)
STERBEDATUM 12. August 1935
STERBEORT auf Capri (Italien)