Porażyn

Porażyn
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Porażyn (Polen)
Porażyn (Polen)
Porażyn
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Großpolen
Powiat: Nowotomyski
Gmina: Gmina Opalenica
Geographische Lage: 52° 31′ N, 16° 35′ OKoordinaten: 52° 31′ 7″ N, 16° 35′ 16″ O
Einwohner: 735 (2021)
Postleitzahl: 64-330
Telefonvorwahl: (+48) 61
Kfz-Kennzeichen: PNT
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Posen-Ławica
Ehemalige Villa Eichenhorst in Porażyn (2026)
Der Ortskern von Porażyn (2026)

Porażyn ist ein Ort in der Gmina Opalenica im Powiat Nowotomyski in der polnischen Woiwodschaft Großpolen. Der Ort liegt rund vier Kilometer westlich von Opalenica, fünfzehn Kilometer südöstlich von Nowy Tomyśl und vierzig Kilometer südwestlich vom Posener Stadtzentrum entfernt. Im Jahr 2021 hatte Porażyn eine Einwohnerzahl von 735.

Lage

Das Angerdorf Porażyn liegt im westlichen Teil der Gmina Opalenica. Benachbarte Ortschaften sind Jastrzębniki im Norden, die Stadt Opalenica im Osten, Kopanki im Südwesten, Stary Bukowiec im Westen sowie Dąbrowa (Gmina Kuślin) im Nordwesten.

Etwa vier Kilometer westlich des Ortskerns befindet sich der Bahnhof Porażyn (ehemals deutsch Bahnhof Eichenhorst) an der in Ost-West-Richtung verlaufenden Bahnstrecke Frankfurt (Oder)–Posen. In etwa parallel zur Bahnstrecke verläuft die Woiwodschaftsstraße DW 307, die Posen mit Bukowiec verbindet.

Kulturdenkmale

Rund vier Kilometer westlich des Ortskerns, nahe des Bahnhofs Porażyn und der gleichnamigen Waldsiedlung (osada leśna) Porażyn, steht inmitten eines Parks die um 1880 errichtete Villa Eichenhorst, die als Teil eines historischen Gutsensembles mit Parkanlage westlich des Ortes erhalten ist. Das für den Unternehmer Franz Heinrich Beyme nach Plänen des renommierten Architekturbüros von der Hude & Hennicke erbaute Gebäude steht seit 1975 unter Denkmalschutz. Beyme hatte das Gut um 1877 erworben und zum Landsitz ausgebaut. Später erwarb der polnische General Kazimierz Sosnkowski das Gut. Während der deutschen Besetzung Polens zeitweise als Sitz des Landrats des Landkreises Grätz (Wartheland) genutzt, übernahm nach 1945 die staatliche Forstverwaltung das Anwesen.

Commons: Porażyn – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Wieś Porażyn w liczbach (polnisch), abgerufen am 16. Januar 2026
  2. ↑ Verzeichnis der in das Denkmalregister eingetragenen unbeweglichen Denkmale: Woiwodschaft Großpolen (PDF, polnisch). Stand 30. September 2025. Narodowy Instytut Dziedzictwa.
  3. ↑ Jolanta Goszczyńska: Karta ewidencyjna zabytków architektury i budownictwa – Willa "Eichenhorst", Porażyn, Ośrodek Dokumentacji Zabytków w Warszawie (Hrsg.), November 1998. Denkmalerfassungskarte (karta biała) mit historischen und zeitgenössischen Abbildungen, Karten und Zeichnungen. (online auf zabytek.pl)