Prawda (Wien)
Trotzkis Blatt
- Der damalige Menschewik Swertschkow erinnert sich an die Wiener Prawda: „In dieser Zeitung setzte er [Trotzki] in alter Weise beharrlich und hartnäckig den Gedanken von der Permanenz der russischen Revolution auseinander, ...“
- Des Sieges sicher prophezeit Trotzki bereits am 4. Dezember 1909 in seiner Zeitung, ausgehend von der Russischen Revolution 1905, das nächste diesbezügliche revolutionäre Ereignis: „Schon heute, durch die uns umlagernden schwarzen Wolken der Reaktion hindurch, erkennen wir den siegreichen Widerschein eines neuen Oktober.“
Literatur
- Frederick Corney: Trotskii and the Vienna Pravda, 1908-1912. In: Canadian Slavonic Papers. 27, 2015, S. 248, doi:10.1080/00085006.1985.11091805.
- S. 200–202 (17. Kapitel: Vorbereitung zur neuen Revolution) in: Leo Trotzki: Mein Leben. Versuch einer Autobiographie. Aus dem Russischen übertragen von Alexandra Ramm. 543 Seiten. Dietz Verlag, Berlin 1990 (Lizenzgeber: S. Fischer, Frankfurt am Main). ISBN 3-320-01574-5.
- Jürg Ulrich: Trotzkis „Wiener Pravda“. Eine Anwendung der Fleckschen Lehre vom Denkstil und Denkkollektiv // Zeitschriftentitel Internationale wissenschaftliche Korrespondenz zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung (IWK) 39 (2003), 3; S. 342–359.