| Principle Hope | |
|---|---|
| Studioalbum von Daniel Carter / Laurence Cook / Peter Kowald / Jonathan Lamaster | |
|
Veröffent- |
|
|
Aufnahme |
|
|
Sublingual Records | |
|
Format(e) |
CD, Download |
|
Titel (Anzahl) |
11 |
|
59:11 (Audio), 16:31 (Video) | |
|
Besetzung |
|
|
Studio(s) |
PBS Studio, Westwood (Massachusetts); Tremont Theatre, Boston |
Principle Hope ist ein Musikalbum von Daniel Carter, Laurence Cook, Peter Kowald und Jonathan Lamaster. Die am 2. März 2001 im PBS Studio, Westwood (Massachusetts) und am 3. März live im Tremont Theatre in Boston entstandenen Aufnahmen erschienen am 2002 auf Sublingual Records.
Der deutsche Bassist Peter Kowald arbeitete Anfang März 2001 im Rahmen seiner ausgedehnten USA-Tournee in Boston mit dem Bläser Daniel Carter, dem Geiger Jonathan Lamaster und dem Perkussionisten Laurence Cook. Nach einer Studiosession wurde die Begegnung der vier Musiker im Tremont Theatre in Boston fortgesetzt, zu dieser Zeit eine feste Spielstätte für freie und offene Konzepte des Jazz. Die Audio-CD wird ergänzt durch ein Video, das einen viertelstündigen Ausschnitt des Konzerts enthält.
Nach Ansicht von Richton Guy Thomas, der das Album in All About Jazz rezensierte, ist Free Jazz, ähnlich wie Bebop, ein komplexes, intensives Spiel mit starkem Fokus auf Dynamik. So lasse sich die Musik, die einen Teil von Principle Hope ausmacht, treffend beschreiben. Wesentlich für jede Free-Jazz-Performance ist die intensive Kommunikation zwischen den Musikern, die den Fluss der Musik sichere. Der 2002 verstorbene Peter Kowald habe dieses Ensemble mit besonderer Weitsicht geprägt. Die Stücke würden sanfter wirken, als man es von einer so energiegeladenen Gruppe erwarten würde. Der Opener „Awakening“ sei die perfekte Interpretation des charakteristischen Free-Jazz-Sounds, charakterisiert durch ein äußerst intensives Spiel. Während Kowald und Multiinstrumentalist Daniel Carter sich die Töne zuspielen, würde Laurence Cook die beiden mit seinem Schlagzeugspiel vorantreiben. Die unerwartete Überraschung folge, als Jonathan LaMasters Violine einsetze und die Improvisation auf ein neues Niveau hebe. Diese Musik, so das Resümee des Autors, richte sich an Hörer mit einer Vorliebe für spontane, kreative Improvisation.