| Proboscimon keeae | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Proboscimon | ||||||||||||
| Yeo, Zhou & Ng, 2024 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Proboscimon keeae | ||||||||||||
| Yeo, Zhou & Ng, 2024 |
Proboscimon keeae ist eine Art der Krabben-Familie Potamidae und einziger Vertreter der Gattung Proboscimon. Die Süßwasserkrabbe kommt nur nahe Bailu im Kreis Wuding in der chinesischen Provinz Yunnan vor. Der Gattungsname ist von lateinisch proboscis ‚Rüssel‘ abgeleitet und spielt auf die Gestalt des ersten Gonopodiums an. Der Artname ist der 2022 verstorbenen Karzinologin Ng Ngan Kee gewidmet.
Der Carapax ist breiter als lang, viereckig, flach und bis auf ein paar Körner und die deutlichen, durch eine Rinne getrennten epigastrischen und postorbitalen Kämme glatt. Die Halsrinne ist undeutlich und reicht nicht bis zu den postorbitalen Kämmen. Die postorbitalen Kämme reichen bis an den vorderen Seitenrand. Der Stirnrand verläuft nahezu gerade und ist undeutlich zweilappig. Das äußere Augeneck ist dreieckig, sein Außenrand ist länger als der Innenrand. Vom Epibranchialzahn ist es durch eine Kerbe abgesetzt. Die hinteren Seitenränder konvergieren stark. Die beiden Antennulengruben sind breit und rechteckig, der Kamm zwischen ihnen ist schmal. Der dritte Maxilliped trägt keine Geißel.
Das thorakale Sternum ist im vorderen Bereich bei Männchen schmal und glatt. Die ersten beiden Sternite sind verschmolzen, die Naht zwischen den Sterniten 2 und 3 ist vollständig und deutlich, die zwischen S3 und S4 nur als seichte Rinne erkennbar. Die Sternoabdominalhöhle der Männchen reicht bis zu einer gedachten Linie durch die Hinterkante der Coxae beider Scherenbeine. Die Schneidekanten der Scheren sind mit zahlreichen Zähnen besetzt, die in Richtung Fingerspitze kleiner werden. Die Schreitbeine sind kräftig und relativ kurz, insbesondere deren Meri. Das Pleon der Männchen ist schmal-dreieckig, das Telson kürzer als an der Basis breit, aber länger als der sechste Somit. Es ist schmal-dreieckig und hat konkave Seitenränder und einen gewellten Basalrand. Der sechste Somit hat bei Männchen konvexe Seitenränder. Bei Weibchen ist das Pleon längsoval und das Telson halbkreisförmig.
Das erste Gonopodium ist kurz und kräftig. Sein Endglied ist auswärts gebogen, zylindrisch und das Ende abgerundet ohne Auswüchse oder Falten. Die Rinne für das zweite Gonopodium liegt bauchseitig. Das vorletzte Glied des zweiten Gonopodiums ist breit. Die beiden Vulvae liegen in den vorderen zwei Dritteln des sechsten Sterniten und die Öffnung ist an der Hinterseite durch einen deutlichen Kamm begrenzt.
Der Carapax der Art ist bis zu 29,5 mm breit und 24,5 mm lang.