| Hochland auf dem Mars | ||
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| Promethei Terra | ||
| Teilabschnitt, Aufnahme mithilfe des Mars Express | ||
| Position | 64° S, 97° O | |
| Ausdehnung | 3244 km | |
| Geschichte | ||
| Eponym | Gott in der griech. Mythologie Name gültig seit: 1979 | |
Promethei Terra ist eine ausgedehnte, verkraterte Hochlandregion südöstlich des Hellas Planitia auf dem Planeten Mars. Die Region erstreckt sich über etwa 3300 Kilometer.
Ein sehr wichtiges Merkmal in der Region sind Materialansammlungen, die Klippen umgeben. Diese Ansammlungen werden als „lobate debris aprons“ (LDAs) bezeichnet. Jüngste Untersuchungen mit dem Radar des Mars Reconnaissance Orbiter haben Hinweise darauf geliefert, dass es sich bei den LDAs um Gletscher handelt, die von einer dünnen Gesteinsschicht bedeckt sind. Es wird angenommen, dass sich in den LDAs große Mengen an Wassereis befinden. Die vorliegenden Hinweise deuten stark darauf hin, dass sich in diesem Gebiet in der Vergangenheit Schnee angesammelt hat. Wenn sich die Neigung (Obliquität) des Mars vergrößert, setzt die südliche Eiskappe große Mengen an Wasserdampf frei. Klimamodelle sagen voraus, dass der Wasserdampf in diesem Fall kondensiert und dort niederschlägt, wo sich die LDAs befinden. Die Neigung der Erde ändert sich kaum, da der relativ große Mond sie stabil hält. Die beiden winzigen Marsmonde stabilisieren ihren Planeten nicht, sodass die Rotationsachse des Mars starken Schwankungen unterliegt.