Pseudosasa ist eine Bambus-Gattung der Untertribus Arundinariinae aus der Familie der Süßgräser (Poaceae).
Beschreibung
Pseudosasa sind mittelgroße Bambus-Arten mit einer Wuchshöhe von 50cm (Pseudosasa owatarii Pygmaee) bis 13m (Pseudosasa amabilis). Sie bilden pro Nodie einen Zweig und haben längliche Blätter, deren Halmscheiden haften bleiben. Sie bilden Ausläufer. Eine Vermehrung ist durch Teilung der Horste oder durch Rhizom-Teilstücke möglich.
Die Erstbeschreibung erfolgte 1925 durch Takenoshin Nakai in Journal of the Arnold Arboretum Band 6, Seite 150. Er übernahm dabei den (ungültigen) Namen, den Tomitarô Makino schon 1920 veröffentlicht hatte. Ein Synonym ist YadakeaMakino. Der Gattungsname Pseudosasa leitet sich von griechischPseudo = falsch und von japanischsasa = „Bambusgras“ ab.
Die Gattung besteht aus 19 (bis 36) Arten aus dem südlichen China, dem nördlichen Vietnam, Korea und dem äußersten Süden Japans; fast alle Arten sind in China beheimatet.
12345678910111213141516171819202122Pseudosasa. In: POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science,abgerufen am 23.August 2018.
Literatur
Simon Crouzet und Oliver Colin: Bambus. Agrarverlag 2003, ISBN 3-8001-4195-7.