| Pseudopagurodes | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Pseudopagurodes | ||||||||||||
| McLaughlin & Rahayu, 2006 |
Pseudopagurodes ist eine Gattung der Rechtshändigen Einsiedlerkrebse mit drei rezenten Arten. Sie besiedeln den Kontinentalhang in Tiefen zwischen 285 und 700 m im zentralen Indopazifik, wo sie Gehäuse von freischwimmenden Hinterkiemerschnecken der Unterordnung Thecosomata bewohnen.
Die Gattung hat die Merkmale der Rechtshändigen Einsiedlerkrebse. Der Schild (verknöcherter vorderer Teil des Carapax) ist bis zu 1,6 mm lang. Das Pleon ist reduziert und gerade. Sein erster Somit ist teilweise mit dem letzten Somiten des Sternums verwachsen. Der sechste Tergit ist chitinös. Die Acicel der Augenstiele sind nahe des Rands mit einem Dorn bewehrt. Die Crista dentata des dritten Maxillipeden ist reduziert und ohne Zusatzzahn. Die Scherenbeine sind ungleich und verlängert, das rechte ist kräftiger als das linke. Der vierte Pereiopode endet in einer winzige Schere oder Halbschere. Die Raspel am Propodus ist rudimentär. Die Coxa des letzten Pereiopodenpaars weist bei Männchen rechts eine lange, nach hinten gerichtete Geschlechtsröhre auf, die sich über den Vorderteil des Pleons biegt. Linksseitig ist keine oder nur eine kurze Geschlechtsröhre ausgebildet. Die weibliche Geschlechtsöffnung ist entweder nur links oder beidseitig an der dritten Coxa vorhanden. Die Uropoden sind symmetrisch, der Stiel kann einen nach hinten gerichteten Dorn aufweisen. Sein Exopodit ist verlängert, der Endopodit reduziert und beide sind mit ein oder zwei randständigen Schuppenreihen versehen. Die Seitenränder des Telsons sind nicht eingebuchtet, die Hinterränder schräg oder abgerundet.
Zur Gattung gehören folgende rezente Arten: