Pyflubumid

Strukturformel
Strukturformel von Pyflubumid
Allgemeines
Name Pyflubumid
Andere Namen

N-[4-(1,1,1,3,3,3-Hexafluor-2-methoxypropan-2-yl)-3-(2-methylpropyl)phenyl]-1,3,5-trimethyl-N-(2-methylpropanoyl)-1H-pyrazol-4-carboxamid

Summenformel C25H31F6N3O3
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 926914-55-8
EG-Nummer (Listennummer) 845-261-9
ECHA-InfoCard 100.282.138
PubChem 73777241
ChemSpider 27473811
Wikidata Q27896188
Eigenschaften
Molare Masse 535,22 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 370​‐​372​‐​410
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Pyflubumid ist ein Insektizid, Akarizid und Mitizid aus der Gruppe der Pyrazolcarboximide. Der Stoff wirkt als Inhibitor der mitochondrialen Komplex-II-Elektronentransportkette und wird seit 2015 gegen verschiedene Schädlinge eingesetzt, darunter Spinnmilben, Thripse, Blattläuse, Weiße Fliegen, Minierer und Reiskäfer. Die wichtigsten Anwendungsgebiete sind Tee, Zitrus, Baumwolle und Reis.

Pyflubumid ist in der EU und Großbritannien nicht zugelassen, findet jedoch in Ländern wie den USA, Japan, Korea und Jordanien Anwendung.

Einzelnachweise

  1. ↑ Für diesen Stoff liegt noch keine harmonisierte Einstufung vor. Wiedergegeben ist eine von einer Selbsteinstufung durch Inverkehrbringer abgeleitete Kennzeichnung von 3'-isobutyl-N-isobutyryl-1,3,5-trimethyl-4'-[2,2,2-trifluoro-1-methoxy-1-(trifluoromethyl)ethyl]pyrazole-4-carboxanilide im Classification and Labelling Inventory der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), abgerufen am 22. August 2025. (Achtung: Anstelle des obigen defekten Links dürfte dieser Link korrekt sein.)
  2. 1 2 Eintrag zu Pyflubumide in der Pesticide Properties DataBase (PPDB) der University of Hertfordshire, abgerufen am 22. August 2025.
  3. ↑ Takashi Furuya, Kozo Machiya, Shinsuke Fujioka, Motofumi Nakano, Katsuhiro Inagaki: Development of a novel acaricide, pyflubumide. In: Journal of Pesticide Science. Band 42, Nr. 3, 2017, S. 132–136, doi:10.1584/jpestics.J17-02.