| Langschwanzpinguine | ||||||||||||
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Eselspinguin (Pygoscelis papua) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Pygoscelis | ||||||||||||
| Wagler, 1832 |
Die Langschwanzpinguine (Pygoscelis; aus dem griech. πυγή „Gesäß“ und σκέλος „Bein“) sind eine Vogelgattung innerhalb der Familie der Pinguine (Spheniscidae). Das Bestimmungswort „Langschwanz-“ bezieht sich auf ihre langen, steifen Schwanzfedern. Sie sind ohne Ausnahme schwarz-weiß gefiedert und mausern am Ende der jeweiligen Brutsaison. Alle Arten dieser Gattung haben einen teilweise mit Federn bewachsenen Schnabel und legen in der Brutsaison zwei Eier in ein Nest aus Steinen oder anderen Fundstücken (z. B. Federn). In der Regel werden beide Jungtiere erfolgreich aufgezogen.
Alle Arten sind sehr sozial, der Zügelpinguin bildet auf Zavodovski Island mit schätzungsweise 600.000 Brutpaaren die größte Pinguinkolonie.
Die Populationszahlen der Pygoscelis-Arten sind wie folgt:
Innerhalb der Langschwanzpinguine unterscheidet man sechs lebende Arten, den Adeliepinguin (P. adeliae), den Zügelpinguin (P. antarctica), der auch Kehlstreifpinguin genannt wird, sowie die vier Arten aus dem Artenschwarm der Eselspinguine, den „eigentlichen“ Eselspinguin (P. papua), den Antarktischen Eselspinguin (P. ellsworthi), Pygoscelis kerguelensis, der erst im Jahr 2026 erstbeschrieben wurde, und Pygoscelis taeniata. Von diesen brüten drei auf der Antarktischen Halbinsel bzw. auf Inseln direkt vor ihrer Küste, der Adeliepinguin, der Zügelpinguin und der Antarktische Eselspinguin.
Drei weitere Arten in dieser Gattung sind ausgestorben und nur von Fossilien bekannt: Pygoscelis tyreei, Pygoscelis calderensis und Pygoscelis grandis.