Queitersberg

Queitersberg
Queidersberg, Quaitersberg, Quaidersberg
Ritterstein 166 am Hundsbrunnen
Ritterstein 166 am Hundsbrunnen
Höhe 394 m ü. NHN
Lage Rheinland-Pfalz, Deutschland
Gebirge Pfälzerwald
Dominanz 5,3 km → Harter Kopf (451,5 m)
Koordinaten 49° 27′ 8″ N, 7° 50′ 57″ OKoordinaten: 49° 27′ 8″ N, 7° 50′ 57″ O
Gestein Buntsandstein
Besonderheiten Wasserscheide Lauter/Hochspeyerbach
Bundesautobahn 6 auf Höhe des Berges mit Parkplatz Quaidersberg im Dezember 2010
Bundesautobahn 6 auf Höhe des Berges mit Parkplatz Quaidersberg im Dezember 2010
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Der Queitersberg – alternativ Queidersberg, Quaitersberg oder Quaidersberg geschrieben – ist ein Berg von 394 m ü. NHN Höhe im nördlichen Pfälzerwald. Auf einem nördlich gelegenen Nebengipfel befindet sich das Naturdenkmal Felsplatt.

Geographie

Lage

Der Queitersberg liegt größtenteils auf der Waldgemarkung von Kaiserslautern zwischen der Stadt, deren Wohnbebauung 500 Meter westlich endet, und der Ortsgemeinde Hochspeyer 2 km südöstlich. Der Nordostfuß gehört bereits zu Enkenbach-Alsenborn und der Südostfuß zu Fischbach (bei Kaiserslautern). Etwa 100 Meter nördlich des Hauptgipfels gibt es einen etwas niedrigeren, plateauartig geformten Nebengipfel, aus der Sandstein­felsen ragen. Die Steinformation ist unter dem Namen Felsplatt als Naturdenkmal eingetragen.

Der Queitersberg riegelt die Kaiserslauterer Senke nach Osten hin ab; über ihn verläuft von Südwest nach Nordost die Wasserscheide, die das Quellgebiet der Lauter von dem des Hochspeyerbachs trennt. Die Lauter, die auch Waldlauter genannt wird, gehört über den Glan zum Einzugsgebiet der Nahe, das Wasser des Hochspeyerbachs fließt über den Speyerbach dem Oberrhein zu.

Naturräumliche Zuordnung

  1. Großregion 1. Ordnung: Schichtstufenland beiderseits des Oberrheingrabens
  2. Großregion 2. Ordnung: Pfälzisch-saarländisches Schichtstufenland
  3. Großregion 3. Ordnung: Pfälzerwald
  4. Region 4. Ordnung (Haupteinheit): Unterer Pfälzerwald
  5. Region 5. Ordnung: Otterberger Wald

Kultur

In einer Senke zwischen dem Queitersberg und Hochspeyer liegt der Hundsbrunnen mit dem Ritterstein 166. Der Name verweist mutmaßlich auf einen Hundertschaftsführer zu Zeiten der Merowinger beziehungsweise Karolinger, der zugleich als Gerichtsherr an einem Hochgericht fungierte. Diese Bedeutung geriet später in Vergessenheit.

Zudem existieren im Bereich des Berges mehrere Schanzen aus der Zeit der Koalitionskriege.

Verkehr und Infrastruktur

Über den Berg führte einst eine Hochstraße. 500 Meter vom Gipfel des Queitersberg weiter nördlich verläuft die Autobahn 6 Saarbrücken–Mannheim; zwischen deren Anschlussstellen 16b Kaiserslautern-Ost und 17 Enkenbach-Alsenborn heißt der Parkplatz auf der Südseite in Fahrtrichtung Mannheim Quaidersberg. 1500 m vom Gipfel nach Süden ist die Bundesstraße 37 Kaiserslautern–Bad Dürkheim entfernt.

An seinem Westfuß beginnt das Gelände des Kaiserslautern Army Depot.

Tourismus

Entlang der Nord- und Ostflanke des Queitersbergs führt ein Wanderweg, der mit einem blau-gelben Balken markiert ist und von Lauterecken nach St. Germanshof verläuft. Hinzu kommen der von Hochspeyer ausgehende Mönchsweg 1 und der mittlerweile nicht mehr unterhaltene, mit einem blauen „W“ gekennzeichnete Barbarossa-Wanderweg, der Teil des Westpfalz-Wanderwegs war.

Einzelnachweise

  1. ↑ Quaitersberg 394 m. In: deine-berge.de. Abgerufen am 7. November 2026.
  2. 1 2 Lage und Höhe des Queitersbergs auf: Kartendienst des Landschaftsinformationssystems der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS-Karte) (Hinweise), abgerufen am 7. April 2022.
  3. ↑ Von Hochspeyer zum Daubenbornerhof. In: alpenvereinaktiv.com. Abgerufen am 7. November 2026.
  4. ↑ Rechtsverordnung zur Sicherung von Naturdenkmälern im Stadtkreis Kaiserslautern vom 30. November 1978, hier Nr. 94
  5. ↑ naturschutz.rlp.de: Die Naturdenkmale in Rheinland-Pfalz (Memento vom 2. Juni 2026 im Internet Archive)
  6. 1 2 Walter Eitelmann: Rittersteine im Pfälzerwald. Neustadt an der Weinstraße 2005, ISBN 3-00-003544-3, S. 129 f.
  7. ↑ Rätselhafte Zeitzeichen - Mönchsweg 1 in Hochspeyer. In: garten-eden.suedlicheweinstrasse.de. Abgerufen am 7. November 2026.
  8. ↑ Kaiserslautern Army Depot. In: mapcarta.com. Abgerufen am 7. November 2026.
  9. ↑ Waymarked Trails: Wanderwege. In: hiking.waymarkedtrails.org. Abgerufen am 7. November 2026.