Quietscheentchen-Debugging

Ein Quietscheentchen hilft beim Debugging von Software.

Quietscheentchen-Debugging (englisch Rubberducking) ist eine Methode zum Debuggen, also um Fehler in Computerprogrammen zu entdecken und gegebenenfalls zu beheben.

Methode

Beim Rubberducking erklärt ein Programmierer seinen Quelltext Schritt für Schritt einem Quietscheentchen in Alltagssprache – laut oder schriftlich – und versucht so, Fehler oder Missverständnisse aufzudecken bzw. seinen Code zu verstehen. Um die Funktionalität eines Programms besser verstehen zu können, ist es sinnvoll, zeilenweise vorzugehen, da die tatsächlichen Abläufe einer Software häufig zu komplex sind.

Auch andere Objekte wie Teddybären können als „virtuelle Sparringpartner“ verwendet werden. Fachfremde Personen können sich, sofern sie einwilligen, sich den Softwarecode oder einen Teil davon erklären lassen. Der Vorteil der Ente besteht darin, dass ein Programmierer diese Tätigkeit allein ausführen kann. Im Personenfall geht die Tätigkeit auch mit der Paarprogrammierung einher.

Geschichte

Der Name geht auf eine Geschichte im Buch The Pragmatic Programmer (dt. „der pragmatische Programmierer“) von Dave Thomas und Andy Hunt zurück, in dem ein Softwareentwickler seiner Gummiente Stück für Stück seinen Code erklärte.

Literatur

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑ Wenn das Quietscheentchen Probleme löst – christian-rehn.de. In: Blog Christian Rehn. 2012, abgerufen am 22. August 2026.
  2. ↑ Dustin Boswell, Trevor Foucher: The Art of Readable Code: Simple and Practical Techiques for Writing Better Code. O'Reilly and Associates, 2011, ISBN 978-0-596-80229-5, S. 137 (oreilly.com).