| Raddausinae | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Raddausinae | ||||||||||||
| Álvarez, Ojeda, Souza-Carvalho, Villalobos, Magalhães, Wehrtmann & Mantelatto, 2020 |
Raddausinae ist eine Unterfamilie der Krabben. Die Vertreter leben teilweise an Land (semiterrestrisch) und im Süßwasser. Sie kommen in Mittelamerika vom Süden Mexikos bis nach Panama vor.
Der vordere Seitenrand variiert von feingesägt über granuliert bis gänzlich unbewehrt. Der Exopodit des dritten Maxillipeden ist mehr als halb so lang wie das Ischium des Endopoditen, das Längenverhältnis Exopodit zu Ischium beträgt zwischen 0,5 und 0,9. Die Öffnung der Ausströmbahn der Kiemenkammer ist offen, zwischen Joch- und seitlichem Winkel klafft eine Lücke.
Die Unterfamilien der Pseudothelphusidae werden anhand der komplexen Gestalt des ersten Gonopodiums abgegrenzt. Dieses ist bei den Raddausinae sehr variabel geformt. Außer bei den Gattungen Spirothelphusa und Emberacarcinus fehlen Seitenlappen. Bei Emberacarcinus, Odontothelphusa, Raddaus, Typhlopseudothelphusa und Villalobosius ist das Gonopodium einfach, gerade, kräftig und mit moderater Ornamentierung. Bei den anderen Gattungen ist es komplex, um die Hauptachse verdreht, mittelstark und mit ornamentierten Fortsätzen und Projektionen an den Innen- und Seitenflächen versehen. Die mesialen und seitlichen Leisten reichen bis über die Apikalhöhle oder begrenzen sie nur. Die seitlichen Oberflächen können vor dem Ende mit dreieckigen, kräftigen, spitzen Dornen bewaffnet sein. Die Randplatte ist zum Ende hin zu einem einfachen Fortsatz verlängert, der manchmal alle Apikalelemente überragt. Die Kopfoberfläche hat am Ende einen kräftigen, spitzen, dreieckigen Dorn. Die Form der Apikalhöhle ist variabel. Die Öffnung des Samenkanals liegt in hinterer Position zur Mitte hin.
Zur Unterfamilie gehören zwölf Gattungen: