Heinrich von Schweinfurt, † 18. September 1017, Sohn Bertholds, 981 Graf an der unteren Naab, 983 Graf an der unteren Altmühl, 994 Markgraf auf dem bayerischen Nordgau und 1002 Graf im Radenzgau.
Nach dem Sturz Heinrichs 1003 bildeten die Königshöfe im Rangau, Volkfeld und Radenzgau den Kern des Besitzes des neu gegründeten Bistums Bamberg.
Poppo I. von Andechs (* um 1123; † (10./11.) Dezember 1148), Graf von Andechs (1137), Graf von Krain (1131), Graf von Giech (1139), Graf von Plassenburg (1142), Graf im Radenzgau (1143–1148)
Berthold III. von Andechs, Bruder Poppos, Juni 1149 comitatus Perhtoldi comitis in Retenzgowe
Gerhard Köbler, Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1, hier S. 547.
Einzelnachweise
↑Johann Looshorn: Die Geschichte des Bisthums Bamberg, Band 2: Der heilige Bischof Otto. Festschrift zum 700jährigen Jubiläum seiner Heiligsprechung. Das Bistum Bamberg von 1102–1303; Bamberg: Historischer Verein 1967 (Reprint der Ausgabe von 1888); S. 378.