Radio Birdman

Radio Birdman
Allgemeine Informationen
Herkunft Sydney, Australien
Genre(s) Punk
Aktive Jahre
Gründung 1974, 1996
Auflösung 1978
Website
Aktuelle Besetzung
Rob Younger
Deniz Tek
Gitarre
Dave Kettley (seit 2014)
Jim Dickson (seit 2002)
Phillip „Pip“ Hoyle
Nik Rieth (2005, seit 2014)
Ehemalige Mitglieder
Bass
Carl Rorke (bis 1975)
Bass
Warwick Gilbert (1975–2002)
Schlagzeug
Ron Keely (bis 2004)
Gitarre
Chris Masuak (1976–2008)
Schlagzeug
Russell Hopkinson (2005–2008)

Radio Birdman ist eine der ersten australischen Punk-Bands. Deniz Tek und Rob Younger gründeten die Gruppe 1974 und machten 1976 für die Veröffentlichung von Burn My Eye die ersten Aufnahmen.

Geschichte

Ihre erste LP Radios Appear wurde vom kommerziellen Rundfunk völlig ignoriert, hatte aber in dem Sydneyer Sender 2JJ (Double Jay) einen Fürsprecher gefunden und ausreichend Erfolg in Australien, um einen Vertrag mit Sire Records (US-Label und Heimat der Ramones) an Land zu ziehen, welche eine abgeänderte Version von Radios Appear international veröffentlichten. Es dauerte drei Jahre, einen Nachfolger, Living Eyes, aufzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die australische Punk-Szene verändert und die Band brach 1978 auseinander, bevor die LP veröffentlicht wurde.

Alle Mitglieder spielten in anderen Bands weiter. Rob Youngers New Christs gingen mehr in Richtung Hardcore Punk. The Visitors, die Band von Tek und dem Keyboarder Pip Hoyle, sowie The Hitmen von Rhythmus Gitarrist Chris Masuak und dem Bassisten Gilbert Warwick spielten auch weiterhin den Radio Birdman Sound. Die übrig gebliebenen Mitglieder kamen 2003 für eine Reunion-Tour wieder zusammen. In Deutschland spielten sie in Bielefeld und in Solingen. 2007 wurde die Band in die ARIA Hall of Fame aufgenommen.

Sowohl die frühen Arbeiten von INXS als auch die von Midnight Oil waren stark von Radio Birdmans Musikstil, der wiederum starke Einflüsse von MC5 und The Stooges aufwies, mit deren Mitgliedern einige der Radio Birdman Musiker auch 1981 das Allstar-Projekt New Race gründeten, beeinflusst. Ihr wichtigstes Vermächtnis war aber wohl der überragende Einfluss auf den australischen Indie-Rock der 1980er Jahre.

Diskografie

Trafalgar Records (Australien)

Sire Records

WEA (Australien)

Yep Roc Records (USA)

Kompilationen

Einzelnachweise

  1. ↑ ARIA Hall of Fame. Australian Recording Industry Association, abgerufen am 6. August 2017 (englisch).