Raimund Pfister (* 6. Mai 1911 in Trostberg, Oberbayern; † 14. April 2004 in München), katholisch, war ein deutscher Altphilologe, Fachdidaktiker der Alten Sprachen und Gymnasiallehrer.
Raimund Pfister, der Sohn des stellvertretenden Landgerichtsdirektors Karl Pfister und dessen Ehefrau Anna Pfister, geborene Jobst, legte 1930 sein Abitur am humanistischen Wilhelmsgymnasium in München ab. Im Anschluss wandte er sich dem Studium der Altphilologie (Alte Sprachen), Germanistik (Deutsch), Geschichtswissenschaften (Geschichte), Indogermanistik sowie Etruskologie zu, das er an der Ludwig-Maximilians-Universität München abschloss, wo er 1935 mit dem akademischen Grad eines Dr. phil. promoviert wurde.
Pfister trat in unmittelbarer Folge in den bayerischen höheren Schuldienst ein; 1968 wurde er als Gymnasialprofessor in den Ruhestand verabschiedet. Zusätzlich erfüllte er in den Jahren 1958 bis 1988 einen Lehrauftrag für Lateinische Stilübungen an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Pfister, der insbesondere als Lehrbuchautor für Lateinische Sprache hervortrat, fungierte darüber hinaus von 1955 bis 1959 als Schriftleiter der Zeitschrift des Bayerischen Philologenverbandes Neues Land.
Raimund Pfister, der 1953 die ebenfalls zum Dr. phil. promovierte Maria Dausch geheiratet hatte, war katholisch und starb 2004 knapp vor Vollendung seines 93. Lebensjahres in München.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pfister, Raimund |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Gymnasiallehrer, Didaktiker sowie Lehrbuchautor |
| GEBURTSDATUM | 6. Mai 1911 |
| GEBURTSORT | Trostberg, Oberbayern |
| STERBEDATUM | 14. April 2004 |
| STERBEORT | München |