
Rainer Henze (* 10. September 1952 in Leipzig) ist ein deutscher Metallbildhauer und Grafiker.
Henze nahm während seiner Schulzeit in Leipzig an einem Zeichenzirkel teil und machte 1971 das Abitur. Nach dem Wehrdienst studierte er von 1973 bis 1978 bei Karl-Heinz Trautmann im Fachbereich Metallgestaltung der Hochschule für industrielle Formgestaltung Halle – Burg Giebichenstein (HIF). Seit dem Diplom als Metallgestalter arbeitete er freischaffend als Metallbildhauer und Grafiker. Dabei stehen Skulptur und Grafik in seinem Schaffen gleichwertig nebeneinander.
Henze war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. Er hatte seit 1975 im In- und Ausland eine bedeutende Zahl von Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen, in der Zeit der DDR u. a. 1986 und 1989 an 100 ausgewählte Grafiken, 1986/1987 in Halle an Metallgestaltung in der DDR, 1987/1988 an der X. Kunstausstellung der DDR in Dresden und 1989 in West-Berlin an Metallgestaltung der DDR. Grafiken Henzes wurden u. a. über den Staatlichen Kunsthandel der DDR vertrieben und vom VEB Leuna-Werke „Walter Ulbricht“ für dessen Kunstsammlung erworben.
Henze lebte eine Zeitlang in Beesenstedt und zog dann wieder nach Halle. 1991 gründete er dort mit Cornelia Weihe, Friedemann Knappe (* 1966) und Thomas Leu (* 1964) das Atelier für Metallkunst. 1995/1996 übte Henze eine befristete Lehrtätigkeit an der HIF aus. Seitdem ist er wieder als freischaffender Künstler tätig. Er beteiligte sich an Symposien und Workshops u. a. für Stahlgestalter und für Grafiker. Viele Metallplastiken Henzes befinden sich im öffentlichen Raum deutscher Städte, weitere Werke u. a. in öffentlichen und wichtigen privaten Sammlungen.
1991 wurde Henze mit dem Kunstpreis Wesseling der Stadt und des Kunstvereins Wesseling geehrt.
| Personendaten | |
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| NAME | Henze, Rainer |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Metallbildhauer und Grafiker |
| GEBURTSDATUM | 10. September 1952 |
| GEBURTSORT | Leipzig |