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Die Sterbedaten sind (noch) nicht nachvollziebar belegt
Dieser Artikel befasst sich mit dem Autor Rainer Hesse. Zu anderen Personen siehe Reinhard Hesse.
Rainer Hesse (* 28. März1938 in Königsberg; † 26. Mai2026 in Hamburg) war ein deutscher und niederländischer Dichter sowie Autor wissenschaftlicher Werke und literarischer Übersetzer.
Er war technischer Chemiker und als Abteilungsleiter in verschiedenen Laboratorien tätig.
Hesse betrieb eingehende sprach- und schriftwissenschaftliche Studien zur chinesischen Schriftzeichenreform und veröffentlichte in diesem Bereich vier wissenschaftliche Arbeiten. In seinem Hauptwerk, dem Referenzwörterbuch der chinesischen Schriftzeichen, ordnete er alle modernen Schriftzeichen nach der von ihm entwickelten Kolumnenmethode. Er revolutionierte damit das Wiederauffinden der Schriftzeichen, das durch diese Methode im Vergleich zu allen bisherigen Klassifizierungssystemen chinesischer Wörterbücher bequemer, zeitsparender und übersichtlicher wurde. Darüber hinaus leistete er mit dem Werk einen allgemeinen Beitrag zur architektonischen Typologie der chinesischen Schrift.
Außerdem übersetzte er Gedichte belgischer Autoren aus dem Flämischen ins Deutsche. Er schrieb selbst, hauptsächlich Tanka, Haiku und in anderen Gedichtformen. Außerdem lieferte er regelmäßig Beiträge zu Anthologien.
Han Minwen: Versuch zur Entwicklung einer chinesischen Volksschrift. Verlag Harrassowitz, 1981, ISBN 978-3-447-02218-7.
Wangma fenleifa – Ausführliche Beschreibung des Netzcodes zur Klassifizierung chinesischer Schriftzeichen. Otto Harrassowitz, Wiesbaden 1985, ISBN 3-447-02561-1.
Das Kanji-Netzcode-System: Eine universelle Wörterbuchordnung sino-japanischer Schriftzeichen. BoD, 2000, ISBN 978-3-8311-0207-5.
Umfassend analytisch-synthetisches Referenzwörterbuch moderner chinesischer Schriftzeichen nach der Kolumnen-Methode. BoD, 2011, ISBN 978-3-8391-7514-9.
Wai zimubiao – Studie zur Transkription fremdländer Namen (non-Han) mit Hilfe tontragender chinesischer Hybrid-Zeichen, gezeigt am Beispiel für Chemie und Geographie. BoD, Norderstedt 2014, ISBN 978-3-7357-4865-2.
Kleines Wörterbuch der Psychobiologie – Kleines Wörterbuch psychobiologischer Begriffe und Definitionen, Mikrokosmos und Makrokosmos als Symbol und Symbolanalyse. . Auflage. CreateSpace Independent Publishing Platform, Leipzig 2017, ISBN 978-1-5463-2735-6.
Kaze iro – Wie der Wind weht. Zum Halben Bogen, Göttingen 1992.
Irakusa – Brennesseln. Zum Halben Bogen, Göttingen 1993.
Suigetsu – Der Mond spiegelt sich im Wasser. Zum Halben Bogen, Göttingen 1994.
Shirojiro – Nichts als reines Weiß. Zum Halben Bogen, Göttingen 1995.
Noroshi – Leuchtfeuer. Zum Halben Bogen, Göttingen 1996.
Shima – Inseln. Zum Halben Bogen, Göttingen 1997.
Usei – Regenmelodien. Zum Halben Bogen, Göttingen 1998.
Genkai – Grenzen. Zum Halben Bogen, Göttingen 1999.
Sternenlicht und unberührter Schnee – Ausgewählte Gedichte. BUCH&media, München 2011, ISBN 978-3-86906-154-2.