Rainer Simon (* 14. September 1965 in Kirchen) ist ein deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr und seit Oktober 2026 Kommandeur des Landeskommandos Bayern.
Simon trat 1984 als Sanitätssoldat beim Sanitätsbataillon 5 in Rennerod in die Bundeswehr ein. 1986 wurde er Sanitäts-Unteroffizier und 1989 Sanitäts-Feldwebel, jeweils in Rennerod. 1990 wechselte Simon in die Laufbahn der Offiziere des Truppendienstes und absolvierte als Offizieranwärter die Offizierausbildung der Artillerietruppe an der Artillerieschule in Idar-Oberstein und beim Panzerartilleriebataillon 135 in Wetzlar. 1991 bis 1993 war Simon Zugführer und Offizier S 2 (Militärisches Nachrichtenwesen) im Gebirgspanzerartilleriebataillon 225 in Füssen. Von 1993 erfolgte der Truppengattungs-Wechsel zur Fernmeldetruppe sowie bis 1997 die Fernmeldeausbildung und der Einsatz als Zugführer und Offizier S 2 im Gebirgsstabs- und Fernmeldelehrbataillon 8 in Murnau am Staffelsee. Von 1997 bis 2000 war Simon Kompaniechef der 2. Kompanie des Stabsfernmelderegiments 4 in Regensburg.
Von 2000 bis 2002 nahm Simon am 43. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg teil, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er bis 2004 G 6 Op (Führungsunterstützung/Operation) im Heeresführungskommando in Koblenz und danach bis 2005 Stabsoffizier G 2 im Heeresamt I 3 (1) in der Konrad-Adenauer-Kaserne in Köln. Von 2005 bis 2007 war Simon Bataillonskommandeur des Fernmeldebataillons 4 in Regensburg bzw. nach dessen Verlegung in die Nordgaukaserne in Cham. 2007 wechselte er ins Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) nach Bonn als Referent Abt M, M II/IT 1. 2011 wurde er Deutscher Dienstältester Offizier Deutscher Anteil NATO Consultation, Command and Control Agency (NC3A) in Brüssel und ab 1. Juli 2012 der NATO Communications and Information Agency (NCIA), in der die NC3A aufging. Danach wurde Simon 2013 Abteilungsleiter G 6 der Division Spezielle Operationen, die in dieser Zeit zur Division Schnelle Kräfte umgegliedert wurde, und 2016 Referatsleiter BMVg AIN IV 1 und CIT I 1 am Dienstort Berlin. Von 2018 bis 2020 war er Abteilungsleiter J 6 (C4/Cyber) im Einsatzführungskommando der Bundeswehr in der Henning-von-Tresckow-Kaserne in Schwielowsee bei Potsdam.
Ab dem 23. Januar 2020 war Simon, als Nachfolger von Frank Schlösser, Kommandeur der Schule Informationstechnik der Bundeswehr. Auf diesem Dienstposten erhielt er die Ernennung zum Brigadegeneral. Durch Umgliederung und Umbenennung der Schule zum 1. April 2024 wurde er Kommandeur des Ausbildungszentrums CIR. Ab April 2025 war er stellvertretender Abteilungsleiter Operationen und J 6 Bundeswehr im Kommando Cyber- und Informationsraum in Bonn und ist seit dem 9. Oktober 2026 Kommandeur des Landeskommandos Bayern in München.
Simon ist verheiratet und hat ein Kind.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Simon, Rainer |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr |
| GEBURTSDATUM | 14. September 1965 |
| GEBURTSORT | Kirchen |