
Rainer Slotta (* 1. Mai 1946 in Braunschweig; † 16. Juni 2026 in Frankreich) war ein deutscher Industriearchäologe und Museumsleiter. International bekannt wurde er durch seine mehr als 400 Publikationen. Er war von 1987 bis 2012 Direktor des Deutschen Bergbau-Museums Bochum.
Rainer Slotta studierte von 1966 bis 1974 an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken sowie an der Technischen Universität Braunschweig in den Fächern Bau- und Kunstgeschichte, Vorderasiatische Archäologie, Vor- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie und Mittelalterliche Geschichte. Während des Studiums nahm er an den Ausgrabungen in Tell Kāmid el-Lōz (Libanon) und Mumbaqat (Syrien) teil. Slotta wurde 1974 an der Universität des Saarlandes Saarbrücken bei Wilhelm Messerer mit dem Thema „Romanische Architektur im lothringischen Département Meurthe-et-Moselle“ zum Dr. phil. promoviert.
Er erhielt ein Thyssen-Stipendium am Deutschen Bergbau-Museum in Bochum und wurde dort 1977 wissenschaftlicher Mitarbeiter. Später leitete er die Abteilung Technische Denkmäler dieses Museums. Im Jahr 1987 wurde Slotta zum Direktor des Deutschen Bergbau-Museums Bochum ernannt. 1997 wurde ihm von der Landesregierung Nordrhein-Westfalens der „Professor“-Titel verliehen.
Slotta starb im Juni 2026 in Frankreich.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Slotta, Rainer |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Industriearchäologe und ehemaliger Museumsleiter |
| GEBURTSDATUM | 1. Mai 1946 |
| GEBURTSORT | Braunschweig |
| STERBEDATUM | 16. Juni 2026 |
| STERBEORT | Frankreich |