| Rakaia | ||
| Geographische Lage | ||
| Koordinaten | 43° 45′ S, 172° 2′ O | |
| Region-ISO | NZ-CAN | |
| Staat | ||
| Region | Canterbury | |
| Distrikt | Ashburton District | |
| Ward | Eastern Ward | |
| Einwohner | 1 113 (2013) | |
| Höhe | 108 m | |
| Postleitzahl | 7710 | |
| Telefonvorwahl | +64 (0)3 | |
| UN/LOCODE | NZ AIA | |
| Fotografie des Ortes | ||
Rakaia ist ein Ort im Ashburton District der Region Canterbury auf der Südinsel von Neuseeland.
Der Ort befindet sich rund 55 km südwestlich von Christchurch und rund 28 km nordöstlich von Ashburton, in der Ebene der Canterbury Plains und am südlichen Ufer des Rakaia River, der rund 21 km südsüdöstlich in den Pazifischen Ozean mündet.
Durch Rakaia führt der New Zealand State Highway 1, der den Ort auf direktem Weg mit Ashburton und Christchurch verbindet. Eine untergeordnete Landstraße verläuft westlich in Richtung Ashburton Forks und kreuzt dabei nach rund 31 km den New Zealand State Highway 77, der nach Norden hin Methven anbindet.
Ebenfalls durch den Ort führt die Eisenbahnstrecke des South Island Main Trunk Railway, die aber in dem Ort keinen Haltepunkt mehr hat. Unmittelbar am Ortsausgang in nordöstlicher Richtung überqueren die beiden mit die längsten Straßen- und Eisenbahnbrücken des Landes das breite Schotterbett des Rakaia River. Beide Brücken sind etwa 1750 Meter lang. Von 1880 bis zu seiner Stilllegung im Jahr 1976 zweigte der Methven Branch in Rakaia vom South Island Main Trunk Railway in Richtung Methven ab.
Zum Zensus des Jahres 2013 zählte der Ort 1113 Einwohner, 18,5 % mehr als zur Volkszählung im Jahr 2006.
Rakaia hat eine lange Tradition im Sportfischen. Außerdem befindet sich im Ort ein 18-Loch-Golfplatz.
Im Ort ist ein 1,2 Tonnen schwerer und 12 Meter großer, springender Lachs aus Fiberglas aufgestellt. Als bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt wurde die „Rakaia Salmon Statue“ 2025/2026 für $300.000 restauriert.
Für einen landesweiten Protest sorgte die Umweltschutzorganisation Greenpeace, die im Februar 2026 in einer ungenehmigten Modifizierung der Lachs-Statue auf Umweltschutzverstöße des neuseeländischen Nahrungsmittelkonzerns Fonterra aufmerksam machten.