Ransbrunnerhof

Ransbrunnerhof
Ortsgemeinde Eppenbrunn
Koordinaten: 49° 8′ N, 7° 35′ OKoordinaten: 49° 7′ 33″ N, 7° 34′ 51″ O
Postleitzahl: 66957
Vorwahl: 06391
Ransbrunnerhof (Rheinland-Pfalz)
Ransbrunnerhof (Rheinland-Pfalz)
Lage von Ransbrunnerhof in Rheinland-Pfalz

Der Ransbrunnerhof gehört zur Ortsgemeinde Eppenbrunn und ist als Wohnplatz ausgewiesen.

Lage

Der Ort befindet sich im Nordosten der Eppenbrunner Gemeindegemarkung am Südwestrand des Pfälzerwaldes. Unmittelbar südlich entspringt der Bach von der Mordsbachquelle, der einen halben Kilometer südwestlich von rechts in den Mordbach mündet. Nordöstlich des Ransbrunnerhofs erstreckt sich der 451,4 Meter hohe Ranschberg.

Geschichte

Der Ransbrunnerhof war ursprünglich Klosterhof der Abtei Stürzelbronn. Ab dem 17. Jahrhundert wurde er von Mennoniten besiedelt, die aus der Schweiz kamen. 1802 besiedelte Johannes Guth samt Frau und elf Kindern den Ransbrunnerhof; sein gleichnamiger Sohn siedelte später auf den Bärenbrunnerhof über. 1864 übernahm der Mennonit Johannes Hertzler zusammen mit seiner Familie den Hof, der bis in die Gegenwart von seinen Nachfahren bewohnt wird.

1925 hatte der Ort 23 Einwohner, die in drei Wohngebäuden lebten. Seit 2014 befindet sich in seinen Räumlichkeiten ein Hofladen samt angeschlossenem Café.

Verkehr

Der Ort ist über die als kurze Stichstraße angelegte Kreisstraße 61 an das Straßennetz angebunden. Zudem liegt er am Fernwanderweg Nahegau-Wasgau-Vogesen.

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2026. S. 173 (PDF; 1,9 MB).
  2. ↑ Mennoniten in der Südwestpfalz und im Bitscherland. In: irmgard-franz-roth-media.blogspot.com. 1. Dezember 2019, abgerufen am 18. Juli 2026.
  3. ↑ Ransbrunnerhof. In: mennonite-roots.org. Abgerufen am 15. Juli 2026.
  4. ↑ Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 775–776 (Digitalisat).
  5. ↑ Geheimtipp ändert das Konzept. In: rheinpfalz.de. 2. März 2019, abgerufen am 15. Juli 2026.
  6. ↑ Waymarked Trails: Wanderwege. In: hiking.waymarkedtrails.org. Abgerufen am 17. Juli 2026.