
Raymond A. Moody (* 30. Juni 1944 in Porterdale, Georgia) ist ein US-amerikanischer Psychiater und Philosoph, der sich eingehend mit Forschungen um den Grenzbereich zwischen Leben und Tod auseinandersetzt.
Bereits während seines Studiums wurde er durch den Arzt George Ritchie mit Nahtod-Erfahrungen konfrontiert und begann, sich für deren Hintergründe zu interessieren. Seine ersten Untersuchungsergebnisse über 150 derartiger Fälle veröffentlichte er 1975 unter dem Titel Life After Life.
Das Vorwort zur Erstausgabe steuerte die durch Interviews mit Sterbenden (1969) bereits international bekannte Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross bei. Das Buch wurde ein internationaler Bestseller, und Moody prägte darin den Begriff der Nahtoderfahrung (englisch near-death experience).
Moody erwarb seinen medizinischen Doktorgrad 1976 am Medical College of Georgia in Augusta und war anschließend bis 1985 als forensischer Psychiater tätig. Nach Eröffnung der eigenen Praxis lehrt er auch Philosophie an der East Carolina University, Greenville.
In Life After Life (1975) beschreibt Moody eine Vielzahl von Erfahrungen, die Betroffene regelmäßig haben, wobei die Reihenfolge unter Umständen unterschiedlich sein kann:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Moody, Raymond |
| ALTERNATIVNAMEN | Moody, Raymond A. |
| KURZBESCHREIBUNG | amerikanischer Psychiater und Philosoph |
| GEBURTSDATUM | 30. Juni 1944 |
| GEBURTSORT | Porterdale, Georgia |