Seit 2018 läuft rbb Queer in Kooperation mit dem Filmverleih Salzgeber jeden Sommer nach 23:00 Uhr. Vor Beginn kommentiert rbb-Filmexperte Knut Elstermann die Filme mit Hintergrundinformationen.
2022 schloss sich erstmals der Bayerische Rundfunk mit der eigenen Reihe BR Queer an, die donnerstags ausgestrahlt wird. 2023 folgte der WDR mit WDR Queer, indem er eine Werkschau Céline Sciammas präsentierte. One, der unter One Queer neben Filmen auch zwei Miniserien zeigte, zog 2024 nach. 2025 schloss sich der MDR an. Alle Filme der beteiligten Sender stehen nach der Ausstrahlung gebündelt in der ARD Mediathek, die 2023 rund 2,6 Millionen Abrufe für die queeren Reihen verzeichnete.
Johannes Jarchow bezeichnete die Filmreihe 2018 in der QUEERmdb als „Ablenkungsmanöver um Mitternacht“, da der RBB außerhalb der Pride-Saison zu den TV-Sendern mit der geringsten Queerfilmquote im Programm gehöre. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. 2023 hatte der RBB zusammen mit Arte die meisten Queerfilme im Programm. 2024 fiel der Sender auf Platz 3 zurück, die Anzahl der Filme mit LGBT-Bezug reduzierte sich um 34%. Andreas Hergeth der taz erklärte den späten Ausstrahlungstermin noch 2026 zum „Manko“, den die Abrufbarkeit in den Mediatheken für jeweils 30 Tage mit Zugriffszahlen in Millionenhöhe auffängt.