Rebecca Diamond (* im 20. Jahrhundert) ist eine US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin.
Diamond studierte Physik, Wirtschaftswissenschaft und Mathematik an der Yale University, an der sie 2007 als Bachelor of Science graduierte. Anschließend wechselte sie an die Harvard University, an der sie nach einem Masterabschluss 2011 unter Betreuung von Lawrence Katz, Edward Glaeser und Ariel Pakes 2013 ihr Ph.D.-Studium abschloss.
Nach einem Postdocaufenthalt am Stanford Institute for Economic Policy Research der Stanford University war sie an der Hochschule ab 2014 zunächst als Assistant und ab 2018 als Associate Professor tätig. 2021 wurde sie an der Universität zur ordentlichen Professorin berufen. 2025 folgte sie einem Ruf zurück an ihre Alma Mater Harvard University, wo sie den Martin-Feldstein-Lehrstuhl übernahm.
Die Forschungs- und Lehrtätigkeit Diamondes liegt schwerpunktmäßig in den Bereichen der Stadt- und Arbeitsökonomik, dabei hat sie unter anderem zu Ungleichheiten rund um Gender-Gaps sowie den Zugang zu Wohnraum für Minderheiten sowie die Auswirkungen gesetzlicher und regulatorischer Maßnahmen publiziert.
Diamond wurde für ihre Arbeiten mehrfach ausgezeichnet. 2022 erhielt sie den Elaine-Bennett-Forschungspreis, zwei Jahre später den Sherwin-Rosen-Preis.
Diamond nimmt respektive nahm verschiedene Rollen in der Herausgeberschaft und Redaktion wirtschaftswissenschaftlicher Periodika wahr. Unter anderem ist bzw. war sie beim Journal of Public Economics, dem Journal of Urban Economics, dem American Economic Journal: Applied Economics und Econometrica tätig.
Diamond ist Tochter des Ökonomen Douglas W. Diamond, der 2022 mit dem Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet wurde.
| Personendaten | |
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| NAME | Diamond, Rebecca |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |