
Unter der ReelBox verstand man ursprünglich die erste Set-Top-Box der Firma Reel-Multimedia mit der Produktbezeichnung PVR 1100, später (mit neuem Gehäuse) bekannt als ReelBox Lite, später ist daraus eine Produktfamilie auf Basis des VDR geworden.
Die Firma Reel-Multimedia hat am 30. Januar 2013 Insolvenz angemeldet.
Die "ReelBox Lite" erschien mit nicht ausgereifter Software erstmals im April 2005; Produktion und Verkauf von Neugeräten wurde Ende 2006 eingestellt. Nachfolger war die "ReelBox Avantgarde" und ab März 2009 die "ReelBox Avantgarde II". Diese basieren größtenteils auf bekannten Standardkomponenten (Industrie-Mainboard, Notebook-Prozessor usw.), aber auch einigen Eigenentwicklungen. Die "ReelBox Avantgarde" besitzt ein Linuxbetriebssystem mit VDR. Die ursprünglich geplante "ReelBox Vista", basierend auf Microsoft Windows Vista und einer speziellen TV-Erweiterung, wurde von Reel-Multimedia aufgegeben.
Die ReelBox Lite war eine der ersten DVB TV-Receiver, die auf alle gängigen digitalen Empfangsarten (DVB-T, DVB-S und DVB-C) umgerüstet werden konnte. Auch ein Mischbetrieb ist möglich.
Bekanntheit erlangte der Hersteller Reel Multimedia durch eine Serie von Pannen bei der Einführung der Produkte. Bis zuletzt wurden wichtige, ursprünglich zugesagte Funktionen der ReelBox Lite nicht umgesetzt. Bei der ReelBox Avantgarde ist mit dem letzten größeren Software-Release vom März 2009 ein Stand erreicht worden, der die zugesagten Features nahezu komplett abdeckt.


Intern:
Peripherie:
Video:
Audio: