Rehungen Gemeinde Sollstedt | ||
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| Koordinaten: | 51° 23′ N, 10° 31′ O | |
| Höhe: | 347 m ü. NN | |
| Fläche: | 8,7 km² | |
| Einwohner: | ca. 370 (15. Mai 2022) HW | |
| Bevölkerungsdichte: | 43 Einwohner/km² | |
| Eingemeindung: | 1. Januar 2009 | |
| Postleitzahl: | 99759 | |
| Vorwahl: | 036338 | |
Lage von Rehungen in Thüringen
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Dorfkirche | ||

Rehungen ist ein Ortsteil der Gemeinde Sollstedt im Landkreis Nordhausen in Thüringen. Für den Ortsteil gibt es eine Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.
Rehungen liegt am Fuße des Höhenzuges Dün unterhalb des Kriegsberges (485 m). Dieser bildet zusammen mit der nach Osten anschließenden Hainleite den Nordrand des Thüringer Beckens. Am südlichen Ortsrand entspringt der Rehunger Bach. Er fließt unmittelbar westlich am Dorf vorbei und mündet in Wülfingerode in die Wipper.
1359 wurde Rehungen erstmals urkundlich erwähnt. Etwa einen Kilometer südlich des Dorfes auf dem Bergsporn „Schönberg“ gibt es noch Reste einer mittelalterlichen Wallanlage, in die eine Burg gebaut worden war. Aus dem 12. Jahrhundert wurden Keramikreste gefunden. Mit der Burg sicherte man die Altstraße über den Dün in Richtung der Stadt Mühlhausen/Thüringen.
Am Ende des 19. Jahrhunderts begann die Suche nach Kalisalzlagerstätten in der Region, es folgte die Errichtung einer Grube, die über Jahrzehnte zum Arbeitsplatz für zahlreiche Einwohner der Gemeinde wurde. Im Umfeld der Grube entstanden Gleisanlagen zum Abtransport der geförderten Rohstoffe. An diese Zeit erinnern auch Schlägel und Eisen als Bergbausymbol im Gemeindewappen. Vom 9. April 1993 bis zum 3. Juni 1996 war der Ort Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Eichsfelder Pforte. Die Gemeinderäte Rehungens und Sollstedts stimmten mit großer Mehrheit der Eingliederung der Gemeinde Rehungen in die Gemeinde Sollstedt zu, die am 1. Januar 2009 erfolgte. Bereits zuvor war Sollstedt erfüllende Gemeinde für Rehungen.