Reinhold Fuchs

Franz Reinhold Fuchs
Sterbehaus von Reinhold Fuchs in Dresden

Franz Reinhold Fuchs (* 8. Juni 1858 in Leipzig; † 12. Mai 1938 in Dresden) war ein deutscher Lehrer und Dichter.

Leben und Wirken

Er war der Sohn eines sächsischen Beamten. Nach dem Besuch des Realgymnasiums in Chemnitz studierte er Philosophie und Philologie an der Universität Leipzig. In Dresden war er als Professor an der Oberrealschule tätig. In seiner Freizeit legte er mehrere Dichtungen, darunter meist Gedichte und Erzählungen, vor. Im Oktober 1881 gewann er einen von zwei Nebenpreisen der Deutschen Zeitung in Wien für seine "Hymne des deutschen Volkes in Oesterreich" aus 1570 Einsendungen. Seine Gedichte-Sammlung Strandgut wurde 1890 mit dem Augsburger Schillerpreis ausgezeichnet. Er galt als einer der ausgezeichnetsten Lyriker der Gegenwart.

Fuchs starb 1938 in der Villa Anton-Graff-Straße 11 in Dresden. Seine Urne wurde in Lutherstadt Wittenberg beigesetzt.

Werke (Auswahl)

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Reinhold Fuchs In: Das litterarische Echo: Halbmonatsschrift fur Litteraturfreunde. 1899, S. 1543.
  2. ↑ Stettiner Zeitung, Ausgabe 7, Morgen-Ausgabe, Feuilleton, Seite 1 unten. 5. Januar 1882 .
Personendaten
NAME Fuchs, Reinhold
ALTERNATIVNAMEN Fuchs, Franz Reinhold (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Lehrer und Dichter
GEBURTSDATUM 8. Juni 1858
GEBURTSORT Leipzig
STERBEDATUM 12. Mai 1938
STERBEORT Dresden